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Archiv für August, 2011

DĂ€mmpflicht: Das sind die Ausnahmen

26. August 2011 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Riisipuuro

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Wir haben an dieser Stelle ja bereits darĂŒber berichtet, dass die Energiesparverordnung HauseigentĂŒmern vorschreibt bis Ende dieses Jahres unter anderem ihre oberste, begehbare Geschossdecke zu dĂ€mmen. Dabei gibt es jedoch einige Ausnahmen, die Hausbesitzer prĂŒfen sollten. Darauf weist aktuell der EigentĂŒmerverband Haus & Grund hin.

Befreit sind alle EigentĂŒmer von Ein- und ZweifamilienhĂ€usern, die vor dem 1. Februar 2002 in das Haus eingezogen sind. Sie können sich also mit dem DĂ€mmen Zeit lassen, denn an sich ist die Aktion ja sinnvoll. Als eine weitere Ausnahmen nennen die Experten massive Decken, die seit 1969 errichtet wurden.

Dies gelte auch fĂŒr Holzdecken, egal wie alt sie sind. Damit seien viele HauseigentĂŒmer nicht direkt von der DĂ€mmpflicht betroffen. GrundsĂ€tzlich sollte man sich natĂŒrlich genau informieren, ob und wie die Verordnung auf einen zutrifft. Übrigens, wer sich ein altes Haus gekauft hat, hat generell zwei Jahre Zeit die DĂ€mmpflicht umzusetzen.

Hausbau: Preisnachlass aushandeln

19. August 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Torsten Mangner

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Dass ein Hausbau schnell ins Geld gehen kann, muss an dieser Stelle wohl nicht noch einmal extra erwÀhnt werden. Die Arbeitsgemeinschaft Bau- und Immobilienrecht des Deutschen Anwaltsvereins weist in diesem Zusammenhang aktuell darauf hin, dass Bauherren sich ruhig trauen sollten PreisnachlÀsse mit den Baufirmen auszuhandeln.

Dies sei nichts Ungewöhnliches. Skonto bis zu fĂŒnf Prozent sei in der Baubranche keine Seltenheit. Wichtig ist dabei vor allem, dass man den Preisnachlass im Vorfeld vereinbart, genau regelt und dies schriftlich festhĂ€lt. Es mĂŒsse genau erkennbar sein, auf welche Leistungen ein Nachlass gewĂ€hrt wird und wie hoch dieser ist. Auch die entsprechenden Fristen sollten angegeben werden, die in Sachen Skonto meist mit Eingang der ersten Rechnung beginnen.

Sind nicht alle Details vorher geklĂ€rt könnten Skontovereinbarungen unter UmstĂ€nden fĂŒr ungĂŒltig erklĂ€rt werden. Dann mĂŒsse der Auftraggeber die komplette Summe ohne AbzĂŒge ĂŒberweisen. Vor allem bei großen Bauprojekten sind Preisnachlasse wichtig, denn die Ersparnis summiert sich dabei schnell.

Zu einem tollen Haus gehört ein schöner Garten

16. August 2011 Keine Kommentare

cc by flickr/ digital cat

Wer in ein Eigenheim investiert, muss sich dieses auch gemĂŒtlich einrichten – immerhin möchte man einen Großteil seines Lebens darin verbringen. Da ist es nur logisch, nicht nur den Innen-, sondern auch den Außenbereich schön zu gestalten und einen wunderbaren Garten anzulegen, in dem man sich erholen und abschalten kann.

NatĂŒrlich macht so ein Garten auch Arbeit – aber in der Regel ist Gartenarbeit eine willkommene Abwechslung vom grauen BĂŒroalltag. Und nach getaner Arbeit kann man sich auf eine Tasse Kaffee, ein GlĂ€schen Wein oder Bier in netter Runde um den Gas Grill auf der Terrasse versammeln und den Garten in vollen ZĂŒgen genießen.

Auch fĂŒr Kinder ist es toll, im Garten spielen zu können und viel an der frischen Luft zu sein. Hinzu kommt, dass die Eltern immer in der NĂ€he sind und sich keine Sorgen machen mĂŒssen, wenn die Kinder zu spĂ€t nach Hause kommen. Die Kinder lernen ganz selbstverstĂ€ndlich die Namen der verschiedenen Pflanzen kennen und wissen auch, dass Äpfel nicht im Supermarkt im Regal wachsen.

Unterschiedliche Gartenkonzeptionen

Je nachdem, wer den Garten nutzt und was man gern hat, kann ein Garten völlig unterschiedlich konzipiert sein. Die einen möchten einen ordentlichen Ziergarten mit vielen Blumen, wĂ€hrend andere vielleicht lieber ObstbĂ€ume und ein GewĂ€chshaus fĂŒr Tomaten haben möchten. Beide Sorten von Garten machen viel Arbeit, die nur unterschiedlich gelagert sind. Auch die Vorteile sind unterschiedlich: WĂ€hrend der Ziergarten toll aussieht und schön bunt ist, liefert der Obst- und GemĂŒsegarten gesunde, garantiert chemisch unbelastete Lebensmittel der Saison.

Wer Kinder hat (oder plant), muss außerdem auf jeden Fall ein großes StĂŒck Rasen einplanen, auf dem die Kinder spielen können. In diesem Gartenareal kann man dann auch eine Schaukel, Fußballtore etc. aufstellen. Besonders empfindliche Pflanzen sollten in diesem Bereich vielleicht eher nicht stehen, damit die Kinder nicht ĂŒbermĂ€ĂŸig aufpassen mĂŒssen.

Weitere Gestaltungsideen fĂŒr den eigenen Garten

Man könnte zum Beispiel auch einen Gartenteich anlegen, um an einem entspannten freien Tag dem PlĂ€tschern einer FontĂ€ne oder dem Quaken der Frösche zu lauschen und um Seerosen und Fische betrachten zu können. Mit Kindern muss man natĂŒrlich aufpassen, dass diese nicht hineinfallen. Eine weitere Idee ist es, ein Baumhaus zu bauen oder eine HĂ€ngematte zwischen zwei BĂ€umen aufzuhĂ€ngen. So kann man seinen Garten in vollen ZĂŒgen genießen und hat neben zusĂ€tzlicher Arbeit auch viel Freude.

Haus bauen oder gebraucht kaufen – Vor- und Nachteile

13. August 2011 Keine Kommentare

Gebrauchtes Haus kaufen?

Gebrauchtes Haus kaufen? - geograf.ie/Eric Jones

Die Hypothekenzinsen sind weiterhin auf sehr niedrigem Niveau und erleichtert vielen den Traum vom eigenen Haus zu verwirklichen. Es gibt dabei zwei Alternativen: Kauf einer Gebrauchtimmobilie oder Neubau.

Wer sich fĂŒr eine Gebrauchtimmobilie entscheidet, der sollte vorab durch einen unabhĂ€ngigen Gutachter das Haus prĂŒfen lassen. Denn in AbhĂ€ngigkeit vom Alter der Immobilie können mehr oder weniger kostspielige Instandhaltungsmaßnahmen direkt oder in absehbarer Zeit fĂ€llig werden. Wenn eine Heizungsanlage schon ĂŒber 30 Jahre alt ist, das Dach ebenfalls aus dieser Zeit stammt oder Fenster und Fassade gestrichen werden mĂŒssen, dann steckt der Bauherr schnell viel Geld in sein neues Heim.

ZusĂ€tzlich kann ein Gutachter bauliche MĂ€ngel deutlich einfacher identifizieren, als ein Laie. Auch sollte der Energieverbrauch der Immobilie vorab bekannt sein. Wer sich hier fĂŒr eine Immobilie mit unzureichender DĂ€mmung entscheidet, der zahlt doppelt. Zuerst hohe Heizkosten und im Anschluss hohe Kosten fĂŒr die GebĂ€udeisolierung.

Wer sich fĂŒr eine Gebrauchtimmobilie entscheidet, der zahlt gegenĂŒber einem Hausbau in der Regel einen geringeren Kaufpreis und kann, je nach ob der Erwerber Umbaumaßnahmen durchfĂŒhren will oder nicht, das Haus innerhalb kĂŒrzester Zeit beziehen. Denn beim Hausbau werden schon die Darlehenszinsen fĂ€llig, wĂ€hrend gleichzeitig noch Mieten gezahlt werden. Auch Außenanlagen, wie Garten, Garageneinfahrt oder Terrasse sind bei einer Gebrauchtimmobilie vorhanden. Und wenn diese dem persönlichen Geschmack des KĂ€ufers entsprechen, spart man gegenĂŒber einem Hausbau schon erhebliche Kosten. Wer aber eine gĂŒnstige Gebrauchtimmobilie erwirbt und diese zuerst komplett umgestaltet, der wird hier keinen finanziellen Vorteil gegenĂŒber dem Hausbau haben. Hier ist eher die Identifikation mit der Lage oder dem Ă€ußeren Erscheinungsbild der Gebrauchtimmobilie der Grund fĂŒr den Erwerb.

Der grĂ¶ĂŸte Nachteil einer Gebrauchtimmobilie gegenĂŒber dem Hausbau ist allerdings die begrenzte Einflussnahme auf eigene individuelle WĂŒnsche. Denn beim Hausbau planen Architekt und Bauherr gemeinsam und es lassen sich WĂŒnsche und PlĂ€ne einfach umsetzen. Wer sich bspw. ein großes helles Wohnzimmer wĂŒnscht, der kann dies beim Neubau natĂŒrlich einfacher realisieren, als bei einer zwar gĂŒnstigen, dafĂŒr aber ungĂŒnstiger geschnittenen Gebrauchtimmobilie, bei der dann wieder Umbaumaßnahmen durchfĂŒhren muss.

Ein Nachteil des Hausbaus sollte aber auch nicht verschwiegen werden. Wer selber baut, der muss sich auch um die Handwerker und die Organisation vor Ort kĂŒmmern. Dazu ist viel Zeit und in der Regel auch Geduld notwendig. Denn neben dem Angebotsvergleich, der unbedingt notwendig ist, muss die ordnungsgemĂ€ĂŸe AusfĂŒhrung und die Einhaltung von Terminen stĂ€ndig im Auge behalten werden. Stress ist hier vorprogrammiert.

Bei Immobilienplattformen und Anzeigenportalen, wie den Immobilien bei Quoka kann man sich einen ganz guten MarktĂŒberblick ĂŒber die Preise bei gebrauchten Immobilien machen und dann abwĂ€gen, ob man sich fĂŒr den Gebrauchtkauf oder einen Neubau entscheidet.

KategorienHausbau Tags: ,

Brandschutzriegel bei grĂ¶ĂŸeren GebĂ€uden

12. August 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Torsten Mangner

cc by flickr/ Torsten Mangner

Wer grĂ¶ĂŸere GebĂ€ude realisiert muss sich auch mit dem Thema Brandschutzriegel auseinandersetzen, denn baurechtlich ist es hĂ€ufig sogar Pflicht diese bei HĂ€usern ab einer gewissen GrĂ¶ĂŸe einzubauen.

Brandschutzriegel werden direkt ĂŒber den FensterstĂŒrzen oder zwischen den Stockwerken verbaut und sollen verhindern, dass die Fassade von einem Feuer angegriffen wird und sich der Brand so ĂŒber sie schneller ausbreitet. Bei Brandschutzriegeln spielt logischerweise das Material eine entscheidende Rolle.

HĂ€ufig kamen dabei bisher Materialien wie Mineralfaserriegel zum Einsatz, doch diese haben das Problem, dass sie aufgrund von Feuchtigkeit zu verarbeitungstechnischen Anpassungen an den MaterialĂŒbergĂ€ngen fĂŒhren können. Zudem ist die DĂ€mmung mit ihnen eventuell nicht sehr gut.

Doch nun wurden neuartige Brandschutzriegel verwendet, bei denen Polyurethan-Hartschaum zum Einsatz kommt. Dieses Material schmilzt bei einem Brand nicht und sorgt gleichzeitig fĂŒr eine gute DĂ€mmung. Zudem soll die Verarbeitung problemloser sein. Brandschutz und DĂ€mmung lassen sich also so gut kombinieren.