Archiv

Archiv für September, 2011

BGH: Vermieter m√ľssen Modernisierung nur stichwortartig ank√ľndigen

30. September 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Wonderlane

cc by flickr/ Wonderlane

Will ein Vermieter in einem Haus Modernisierungsma√ünahmen durchf√ľhren, dann st√∂√üt dies bei einigen Mietern nicht gerade auf Begeisterung, denn mit den Umbauten sind nicht nur Krach, L√§rm und Dreck in der eigenen Wohnung verbunden, sondern auch oft Mieterh√∂hungen. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in dieser Angelegenheit nun in einem Urteil die Vermieter gest√§rkt.

In dem konkreten Fall ging es um einen Vermieter, der seine Mieter nur kurz und knapp √ľber geplante Bauma√ünahmen informierte. Er teilte im Vorfeld mit, dass ein Balkon am Haus befestigt werde sowie Heizungsrohre und Elektroinstallationen in die Wand verlegte w√ľrden. Zudem k√ľndigte er die daraus resultierende Mieterh√∂hung und die n√∂tige Bauzeit an.

Dem BGH reichten diese Informationen vollkommen aus. √úber die Umbauten m√ľsse so informiert werden, dass sich die Mieter ein realistisches Bild machen k√∂nnten. Dies k√∂nne auch stichwortartig geschehen. Wichtig sei, dass diese Ank√ľndigung drei Monate vor Baubeginn erfolge und neben den Bauma√ünahmen auch noch voraussichtliche Dauer und die H√∂he der Mieterh√∂hung angek√ľndigt w√ľrde.

Bauverträge: Besser nicht auf Muster aus dem Internet setzen

23. September 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Gunnar Wrobel

cc by flickr/ Gunnar Wrobel

Im Internet gibt es inzwischen kaum einen entsprechenden Bereich, zu dem man keine Mustervertr√§ge findet. Bei diesen sollte man nat√ľrlich stets vorsichtig sein, doch gibt es besonders bei weniger komplexen Themen im Netz durchaus gute Muster. Ein Bauvertrag ist jedoch ein so umfangreiches Thema, dass man hier den Vertrag lieber individuell von einem Fachmann abstimmen lassen sollte. Darauf weist aktuell der Verband Privater Bauherren hin.

Bauvertr√§ge aus dem Internet k√∂nnen nat√ľrlich gut gepr√ľft als Basis dienen, jedoch werden Vertr√§ge am besten mit Hilfe eines Sachverst√§ndigen der eigenen Situation angepasst und entsprechend mit der Baufirma ausgehandelt. So sch√ľtzt sich der Bauherr vor sp√§teren unangenehmen √úberraschungen.

Interesse und Rechte k√∂nnen n√§mlich nur bei der Vertragserstellung gesichert werden. Sp√§ter kann man sich nicht mehr auf Unwissenheit berufen. Sollte der Fall vor Gericht landen, werden die Richter eindeutig der Baufirma Recht geben, denn was im Vertrag stehe sei bindend. Alle Klauseln, die Nachteile f√ľr den Bauherren beinhalten, fallen zugunsten der Baufirma.

KategorienHausbau Tags: , ,

Lässt sich der Erfolg eines Bauprojekts durch Wahrsagen vorhersagen?

20. September 2011 Keine Kommentare
Feng-Shui

Feng-Shui - flickr/DaveFayram

In der Kulturgeschichte des Menschen spielt Wahrsagen seit je her ein gro√üe Rolle. Es war schon immer ein gro√ües Anliegen zu wissen, was die Zukunft f√ľr einen bereith√§lt. Fr√ľher zog kein gro√üer Feldherr in den Krieg, ohne sich vorher von einem Astrologen oder Wahrsager beraten zu lassen.

Der Hausbau ein wichtiger Meilenstein im Leben. Neben der oft jahrzehntelangen finanziellen Belastung darf man nicht vergessen, dass man selber und die Familie im neuen Heim einen Gro√üteil des Lebens verbringen werden. Da ist es nicht verwunderlich, wenn man sich im Vorfeld fragt, ob man im neuen Haus gl√ľcklich wird oder es irgendetwas geben wird, was Gefahren birgt, die man noch gar nicht erkennen kann.

Der Besuch bei einer Wahrsagerin oder Wahrsager bietet eine gute Hilfestellung. Dabei ist das Kartenlegen die am häufigsten angewendete Art, um in die Zukunft zu sehen. Es gibt eine Vielzahl seriöser Wahrsager, die diese Kunst beherrschen und sensibel und kompetent mit den Hilfesuchenden umgehen.

Mit Hilfe von Wahrsagen können im Vorfeld Probleme erkannt und verhindert werden. So kann unter Umständen noch rechtzeitig in die Bauplanung eingegriffen werden. Vielleicht geben Ihnen die Karten auch den Anstoß, die Solvenz Ihres Bauträgers noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Aber nicht nur im privaten Bereich kann die Konsulation eines Wahrsagers ein Bauprojekt g√ľnstig beeinflussen. Gerade Gesch√§ftsleute k√∂nnen sich nicht immer auf das Wort ihrer Gesch√§ftspartner verlassen. Bei gro√üen Bauvorhaben tragen sie nicht nur die Verantwortung f√ľr die eigene Firma, sondern auch f√ľr die Menschen, die sp√§ter in den Geb√§uden leben oder arbeiten.

Ein anderer esoterischer Trend bei Bauprojekten ist Feng Shui. Dabei wird die Ausrichtung der Möbel und Räume nach kosmischen Gesichtspunkten geordnet.

KategorienHausbau Tags: , ,

Energieeinsparverordnung: Beim Sanieren sich an Pflicht halten

16. September 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ bucklava

cc by flickr/ bucklava

Aktuell entscheiden sich viele Hausbesitzer dazu, ihr Haus oder Teile davon zu sanieren. Teilweise m√ľssen sie es nat√ľrlich auch. Die genauen Bestimmungen zur Sanierung regelt die Energieeinsparverordnung. Egal, ob man sein Dach erneuert oder seine Heizung austauscht, wichtig ist immer sich an diese Verordnung zu halten. Darauf weist aktuell der Verband Privater Bauherren hin.

Kommt man diesen Bestimmungen nicht nach, dann drohe unter Umständen ein sattes Bußgeld, das bis zu 50.000 Euro betragen kann. Zu den Pflichten gehörten neben der korrekten Sanierung auch der Aushang eines Energieausweises sowie die Wartung und regelmäßige Inspektion einiger Anlagen.

Vermieter sind beispielsweise dazu verpflichtet ihren Mietern auf Verlangen den Energieausweis vorzulegen. Kommen sie dem nicht nach, kann dies ein Bu√ügeld von bis zu 15.000 Euro nach sich ziehen. Zudem raten die Experten auch die Bescheinigung der Baufirmen aufzubewahren. Eine solche Unternehmensbescheinigung m√ľsse ausgestellt werden und best√§tige, dass sich der Umbau oder der Bau nach gesetzlichen Vorgaben richte. K√∂nne eine Baufirma diese Bescheinigung nicht vorlegen, sei ebenfalls ein Bu√ügeld f√§llig, das hier mit bis zu 5.000 Euro zu Buche schlagen k√∂nne.

Schneer√§umpflicht f√ľr Hausbesitzer

11. September 2011 Keine Kommentare

cc by flickr/ mueritz

Wenn ab November das Thermometer Tag f√ľr Tag eine k√§ltere Temperatur anzeigt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem ‚Äď manchmal auch √ľberraschenden Temperatursturz mit Eisgl√§tte oder Schneefall kommen kann.

Daher sollten Hausbesitzer rechtzeitig pr√ľfen, ob sie im Falle eines Wintereinbruchs das n√∂tige Equipment im Hause haben um den B√ľrgersteig schnee- und eisfrei machen zu k√∂nnen. Denn der Gesetzgeber sagt deutlich, der B√ľrgersteig muss vom Hausbesitzer bis sp√§testens 7 Uhr morgens ger√§umt sein, so dass Passanten gefahrlos auf dem Gehweg laufen k√∂nnen.

Aber auch der Weg von der Haust√ľr bis zum Gehweg sollte ‚Äď im eigenen Interesse ‚Äď vom Schnee befreit werden.

Es ist daher ratsam, die nötigen Gegenstände und Materialien griffbereit zu haben. Dies sollten auf jeden Fall eine Schneeschaufel, ein Besen, aber auch Streugut sein. Hat es nur ganz wenig geschneit, lässt sich der Schnee bequem mit einem Besen wegkehren.

Hat es jedoch mehr geschneit, muss der B√ľrgersteig in einer Breite von mindestens einem Meter mit der Schneeschaufel vom Schnee befreit werden. Gute Schneeschieber kann man im Baumarkt oder auch im Versandhaus oder Online-Shop erwerben. Dies eignet sich vor allem f√ľr Menschen die beruflich viel besch√§ftigt sind.

Anschlie√üend sollte noch gestreut werden, damit die Fu√üg√§nger nicht auf Eis ausrutschen, welches sich gegebenenfalls noch am Boden befindet. Hier empfiehlt sich Granulat, Split oder Sand. Streusalz sollte mit R√ľcksicht auf die Umwelt nicht eingesetzt werden, in manchen St√§dten ist es sogar verboten, Streusalz zu verwenden.

Noch 2 wichtige Aspekte sollten bei Schnee und Eis beachtet werden: Da ist zum einen die Zeit, die benötigt wird um den Schnee zu räumen. Hier empfiehlt es sich die Schneeräumzeit mit in den Tagesablauf einzukalkulieren.

Zum anderen ist es wichtig, dass der Gehweg den ganzen Tag √ľber vom Schnee befreit wird. Sollte der Hausbesitzer auf Grund seines Berufes tags√ľber nicht in der Lage sein, den Schneedienst zu verrichten, ist es ratsam, eine Person zu finden, die diese Aufgabe √ľbernimmt.