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Archiv für November, 2011

Bauunterlagen nicht wegwerfen!

25. November 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ wiseguy71

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Bereits bei der Planung und bei den Verhandlungen zu einem Bau sind die entsprechenden Unterlagen extrem wichtig. Bauherren sollten Berechnungen, Pläne und Dokumente je nach Situation am besten einem unabhängigen Experten zur Überprüfung vorlegen. So lassen sich eventuelle Mängel schon im Vorfeld ausfindig machen und korrigieren.

Doch auch nach dem Bau sollte man die entsprechenden Unterlagen auf keinen Fall wegwerfen. Darauf weist der Verband Privater Bauherren in seinem kostenlosen Ratgeber „Bauunterlagen“ hin. Auch später muss man beispielsweise nachweisen können, dass man beim Bau alle Gesetze eingehalten hat und dass die entsprechenden Auflagen erfüllt wurden.

Ähnliches ist auch für alle wichtig, die ein Haus schlüsselfertig erwerben. Hier ist es wichtig, dass man sich bei der Schlüsselübergabe auch die Bauunterlagen überreichen lässt. Das Aufbewahren der Unterlagen kann in jedem Fall dafür sorgen, dass man gegen möglichen Ärger mit den Behörden vorbeugt.

Parkettratgeber – Holzarten und Parkettarten

22. November 2011 Keine Kommentare

Parkettboden

Parkettboden - flickr/CJ Sorg

Ein Parkettboden ist ohne Zweifel einer der edelsten Bodenbeläge, die man sich vorstellen kann.
Bereits im Mittelalter fand diese Art von Bodenbedeckung ihren Platz in den Häusern hochgestellter Persönlichkeiten.
Neben dem edlen Ambiente das dieser Bodenbelag, den es in vielen verschiedenen Verlegungsmustern.

Holz als biologisches Material hat die hervorragende Eigenschaft, in regulierender Weise auf das Klima des Raumes einzuwirken. Es nimmt bei zu hoher Luftfeuchtigkeit den Überschuss an Feuchtigkeit auf, ist ebenso, durch seine sehr glatte Struktur, ausgezeichnet geeignet, Staub und ihm innewohnenden Milben auf ein absolutes Mindestmaß zu reduzieren. Das verwendete Holz wird in kleinere Stücke zersägt und anschließend im gewünschten Muster wieder zusammengefügt.

Die bevorzugten Holzarten zur Verlegung eines Parkettbodens sind die heimischen Hölzer wie Ahorn, Buche, Eiche, Kiefer und auch Esche. Die Farbpalette reicht also von einem leichten rötlich-braun, wie bei der Buche, bis hin zu einem angenehmen Tiefbraun, wie bei der Verwendung von Kirschholz. Die einzelnen Holzarten unterscheiden sich durch ihre Festigkeit und Härte. Natürlich ist es auch möglich, einen Parkettboden mit durchaus exostischen Hölzern zu verlegen. Hier kommen Holzarten wie Afzelia, das auch unter dem französischen Namen Doussiè bekannt ist, und eine eher in Rote überfließende Tönung hat, aber auch, zumeist in Afrika oder Australien wachsende Hölzer, wie Afrormosia, Jatoba, Wenge oder Kambala, zur Verwendung. Eines der beliebtesten Hölzer, das auch oft im Schiffsbau Anwendung findet, ist natürlich das bekannte Teakholz.
Obwohl Parkettböden zumeist in Innenräumen verlegt werden, hat Teakholz die Eigenschaft, sehr witterungsbeständig zu sein. Es ist sehr widerstandsfähig, wird in Tönungen von warmen Rotbrauntönen bis hin zu einer tiefbraunen Farbe angeboten. Die Wenge zeichnet sich durch eine Farbgebung aus, die man nahezu als Schwarz bezeichnen könnte.

Es gibt sieben Arten von Verlegemustern.
Der Schiffsbodenverband ähnelt den Planken an Deck eines Schiffes. Wegen der meist sehr willkürlichen Verlegung der Holzteile spricht man hier auch vom „Wilden Verband“. Beim „Englischen Verband“ der dem Schiffsbodenverband sehr ähnlich ist, werden die Holzleisten jedoch parallel, ordentlich in einzelnen Reihen gesetzt. Das „Fischgrätenmuster“ erscheint als eine Aneinanderreihung von jeweils zwei Parkettstäben als V. Beim sogenannten „Altdeutschen Verband“ lockert ein jeweils zwischen den Stabpaaren verlegter, kürzerer Parkettstab das Muster auf. Der „Parallelverband“ ist eine einfache, wie der Name sagt, parallele Verlegung der einzelnen Stäbe. Daneben gibt es noch den „Leiterboden“, bei dem in einem gewissen Abstand, wie eben bei einer Leiter, eine Einzelreihe jeweils quer verlegt wird. Der „Würfelverband“ ähnelt einem Schachbrettmuster, wobei die einzelnen Quadrate jeweils um neunzig Grad in sich gedreht sind.

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Was ist beim Kauf eines elektrischen Garagentorantriebs zu beachten?

22. November 2011 Keine Kommentare

Garagentor

Garagentor - flickr/carywaynepeterson

Elektrische Garagentorantriebe sind ein tolle Sache, so erspart man sich das lästige Öffnen und Schließen einer Garage per Hand. Auch bei schlechtem Wetter erspart ein elektrisches Garagentor einem das lästige Aus- und Einsteigen.

Wichtig beim Kauf eines elektrischen Garagentorantriebes ist, dass der jeweilige Türöffner auch zum Garagenmodell passt. Da es verschiedene Garagenmodelle gibt (Rolltore, Sektionaltore, Schwingtore und Schiebetore), benötigt jedes Modell auch einen speziellen Antrieb.
Elektrische Antriebe erlauben es dabei durch Knopfdruck die Garage selbstständig zu öffnen. Da die Hersteller diese Systems schon seit Jahren ständig verbessern, sind sie mittlerweile auch bei sehr kaltem Wetter (deutliche Minusgrade) oder bei einem kurzzeitigem Stromausfall voll funktionstüchtig.

Garagentorantriebe gibt es dabei in unterschiedlichen Preisklassen. Durch die relativ groĂźe Vielfalt, ist fĂĽr jeden Garagentyp der passende Antrieb vorhanden. Das Angebot reicht dabei vom simplen Handsender bis zur einer Kombination, wo sich mehrere Tore auf einmal bedienen lassen.

Viele elektrische Garagentormodelle gibt es auch mit Zusatzfunktionen, wie z.B. einem sanftem Anlauf oder einem sanftem Stopp. Durch die sehr geräuscharme Funktion werden Anwohner und Nachbarn nicht belästigt. Allerdings findet man diese Funktion mehr in der gehobenen Preiskategorie wieder.

Wer vor seinem Garagentor ausreichend Platz zu Verfügung hat, kann sich für einen preisgünstigen Drehtorantrieb entscheiden. Diese Modelle werden auch in vielen Baumärkten angeboten. Allerdings sollte man sich hierfür im Vorfeld genau informieren, da es unterschiedliche Varianten gibt.

Wichtig beim Kauf eines elektrischen Garagentorantriebs ist es auf eine ausreichende Qualität und auf die verwendeten Materialien zu achten. Auch sollte der Energieverbrauch mit in die jeweiligen Kaufüberlegungen mit einbezogen werden. Empfehlenswert ist auch eine Wärmedämmung. Weitere Kriterien beim Kauf sollten zu dem die Einbruchsicherheit sein. Da heutige Garagentore über einen automatischen Hindernisstop verfügen müssen, sollte auch eine Zertifizierung mit dem CE Kennzeichen vorhanden sein.

Sicherheitsglas beim Hausbau

18. November 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ twicepix

cc by flickr/ twicepix

Beim Hausbau fällt bei der Frage nach der Art des Fensterglases oft die Wahl auf Sicherheitsglas. Vor allem bei Haushalten mit kleinen Kindern entscheiden sich manche für dieses Variante, damit diesen beim Spielen weniger passieren kann. Dabei hat man die Wahl zwischen zwei Grundtypen.

Entweder man greift zum sogenannten Einscheiben-Sicherheitsglas. Dabei wird das Glas bei der Herstellung auf über 600 Grad erhitzt und dann sehr schnell abgekühlt. Dieses Verfahren hat zur Folge, dass beim Zerbrechen das Glas in kleine Krümel zerfällt, die keine scharfen Kanten haben.

Die zweite Möglichkeit ist das sogenannte Verbundsicherheitsglas. Dieses besteht aus mindestens zwei Glasschichten, zwischen denen sich eine Spezialfolie befindet. Wird die Scheibe zerstört, so bleiben die Splitter an der Folie wodurch die Verletzungsgefahr sinkt. Einscheibensicherheitsglas wird häufig bei bodenlangen Fenstern verwendet, wohingegen Verbundsicherheitsglas beispielsweise bei Geländern zum Einsatz kommt.

Ausstellung „Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft“ in München

11. November 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Jeena Paradies

cc by flickr/ Jeena Paradies

Nicht nur in Bereichen wie Energie müssen wir Menschen langsam lernen umzudenken, auch unsere Bauweise an sich muss sich in den kommenden Jahren ändern. So überraschen uns Architekten und Ingenieure immer wieder mit neuen Ideen wie das Wohnen der Zukunft aussehen könnte.

Dabei werden alte Bauweisen, mit denen die Menschen bereits vor einigen Jahrhunderten bauten, neu entdeckt und in die Moderne geholt. Holz wird dabei als der Baustoff der Zukunft gehandelt. Davon kann man sich aktuell auch in einer interessanten Ausstellung im Architekturmuseum der Technischen Universität München in der Pinakothek der Moderne überzeugen.

„Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft“ gibt einem nicht nur theoretisch darüber Auskunft, warum Holz sich so gut eignet und welche Möglichkeiten es bietet, sondern führt dies den Besuchern anschaulich vor Augen. Zu Beginn wird zunächst einmal dem Wald bzw. dem Baum selbst gehuldigt. Dabei steht Holz aus Europa im Vordergrund. Von Ländern, in denen Raubbau betrieben wird, distanziert man sich.

Die Ausstellung zeigt zum Beispiel, dass Deutschland noch vor Schweden über die größten Holzvorräte verfügt. 33 Prozent des Landes besteht aus Wäldern, wobei genauso viele Menschen in der Forst- und Holzwirtschaft arbeiten wie in der Kraftfahrtindustrie. Am spannendsten ist jedoch, dass man mit nur einem Drittel der Menge an Holz, die jedes Jahr in Deutschland geerntet wird, alle Neubauten eines Jahres realisiert werden!