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Archiv für April, 2012

Silikonfugen selber ziehen

24. April 2012 Keine Kommentare

Silikon ist im Badezimmer unersetzlich - flickr/propertysnaps

Silikon ist in Bad und KĂŒche absolut unerlĂ€sslich, um Fugen sauber abzudichten. Alte Silikonfugen werden mit der Zeit unansehnlich und mĂŒssen entfernt werden. Dazu erst einen Fachmann zu holen erscheint vielen als ĂŒbertrieben, denn mit ein wenig Geduld und dem richtigen Material kann man diese Arbeit tatsĂ€chlich leicht selbst machen. Damit die Fugen wirklich absolut sauber und elastisch neu abgedichtet werden können, ist es besonders wichtig, eventuell vorhandene Reste des alten Silikons zu entfernen.

Silikonspritze und verschiedene Rakel
Hat man die Fuge absolut sauber, trocken und fettfrei gereinigt, kann man damit beginnen, das Silikon mittels einer Silikonspritze, auch Kartuschenspritze genannt, in die Fugen zu drĂŒcken. Diese Kartuschenspritze gibt es in jedem Baumarkt ebenso wie das Silikon selbst. Es ist zu empfehlen, sich vorher alle benötigten Dinge bereitzulegen, um keine Überraschungen mit schnell trocknenden WĂŒrsten von Silikon zu erleben. Es werden zudem noch einige Rakel und etwas lauwarmes Wasser mit SpĂŒlmittel in einem kleinen Eimer benötigt. Ein paar alte ausrangierte HandtĂŒcher in Reichweite können nie schaden. Es gibt verschiedene Rakel aus unterschiedlichen Materialien zu kaufen. Ein Teigschaber oder einfach die Ecke einer Plastikdose tun es jedoch auch. Am besten probiert man vorher einmal, welches Teil sich am besten in die gewĂŒnschte Abziehform fĂŒgt.

TĂŒlle nicht zu groß abschneiden
Auf die Silikonkartusche wird eine TĂŒlle aufgeschraubt, die stets im Lieferumfang enthalten ist. Diese muss vor dem Gebrauch leicht schrĂ€gt, etwa in einem 45-Grad-Winkel zugeschnitten werden. Diesen Schnitt sollte man zunĂ€chst nicht zu breit wĂ€hlen, lieber kann man spĂ€ter nachschneiden, wenn einem die Menge des durchgelassenen Silikons zu gering ist. Nun drĂŒckt man eine ausreichend große Wulst in die Fuge und entfernt anschließend mit einem Rakel das Überstehende. Den Rakel vor der Verwendung und auch zwischendurch immer wieder in das SpĂŒlmittelwasser tauchen, um ihn vor dem Verkleben zu bewahren. Anschließend kann man mit einem ebenfalls mit SpĂŒlmittelwasser benetztem Finger die Fuge glatt nachstreichen. Die Reste von Silikon, die an Finger und Rakel haften, sollte man in einen Putzlappen oder ein altes Handtuch abstreifen.

Die richtigen Maßnahmen zum Schutz vor Einbruch ergreifen

18. April 2012 Keine Kommentare

TĂŒrschloss - Jon Sullivan/Public Domain Image

Gerade wenn man Kinder hat oder in Gebieten lebt, welche abgelegen sind, ist es notwendig, dass man die richtigen und ausreichenden Maßnahmen ergreifen kann und wird, um sich sicher schĂŒtzen zu können. Deshalb gibt es auch die Merten Bewegungsmelder, welche dazu dienen, dass man jede Bewegung erkennen kann, indem ein Alarm ausgelöst wird. Merten Bewegungsmelder sorgen dafĂŒr, auch bei Nacht, dass es nicht unbemerkt bleibt, wenn sich fremde Personen auf dem GelĂ€nde befinden bzw. nĂ€hern. Jedes Mal, wenn der Merten Bewegungsmelder eine Person erkennt, löst er einen Alarm aus und sorgt so dafĂŒr, dass der ausreichende Schutz gegeben ist und man keine Angst zu haben braucht bzw. notfalls auch die Polizei rufen kann. Bewegungsmelder sind sehr wichtig, gerade auch in wohlhabenderen HĂ€usern, da man oft nicht alles ĂŒberwachen kann und sich oft leider sehr schnell Personen nĂ€hern, welche es auf einen Einbruch abgesehen haben und dadurch ist auf jeden Fall vorgesorgt und genĂŒgend Schutz gegeben.

Wie wird der Alarm durch Bewegungsmelder ausgelöst
Merten Bewegungsmeldern sollen ein Schutz vor Einbruch sein und werden deshalb nicht nur im privaten Bereich angewendet, sondern auch in GeschĂ€ften, da diese gerade auch wenn die GeschĂ€fte geschlossen haben, erkennen können, wenn jemand einbrechen möchte und dadurch Alarm ausgelöst wird. Der Vorteil bei Merten Bewegungsmeldern ist nĂ€mlich, dass man nicht dort vor Ort sein muss, damit der Alarm ausgelöst wird, sondern dass der Merten Bewegungsmelder erkennen kann, wenn jemand einbrechen möchte. Dadurch wird der Alarm ausgelöst, welcher dann direkt an die Einbruchmeldezentrale ĂŒbermittelt wird und dadurch auch der Polizei.

Wie kann ich eine Baufinanzierung umschulden?

15. April 2012 Keine Kommentare

Ulster Bank - fotopedia/kyz

Darlehensnehmer, die ein Immobiliendarlehen abschließen, wĂ€hlen zumeist eine Zinsbindungsfrist von fĂŒnf bis zehn Jahren. Üblich ist auch eine zehnjĂ€hrige Zinsbindungsfrist. Ist diese Frist abgelaufen, verbleiben in der Regel zwischen 75-80 Prozent des Baudarlehens als Restschuld. In diesem Fall ist eine Prolongation des Darlehens notwendig. Um frĂŒhzeitig gĂŒnstige Zinsen fĂŒr die Prolongation zu sichern, empfiehlt sich ein Forward-Darlehen. Insbesondere in den letzten Jahren wurde diese Finanzierungsform immer beliebter unter den Darlehensnehmern. Dies liegt hauptsĂ€chlich im gĂŒnstigen Zinssatz, aufgrund des aktuellen Leitzinses der Europaischen Zentralbank, begrĂŒndet. Hierdurch ist es den Banken möglich, gĂŒnstige Baufinanzierungskonditionen zu offerieren.

Ist gerade eine Leitzinssenkung durchgefĂŒhrt wurden und in Folge niedriger Zinsen eine gĂŒnstige Baufinanzierung abrufbar, dann haben Sie die Möglichkeit ein bestehendes Immobiliendarlehen umzuschulden. Weitere Informationen finden Sie auf http://umschuldung-vergleich.de/.

Das Forward-Darlehen
Das Forward-Darlehen stellt ein klassisches AnnuitĂ€tendarlehen dar, welches fĂŒr die meisten Bau- und Immobilienfinanzierungen genutzt wird. Anders als bei den anderen Kreditformen, wird das AnnuitĂ€tendarlehen nach Ablauf der Bereitstellungsfrist – in der Regel sind es maximal 12 Monate – ausbezahlt. Hierbei erfolgt die Auszahlung in voller Höhe des Darlehens – und nicht in Teilsummen.

Die Vorlaufzeit – der Zeitraum zwischen Antrag und Auszahlung – kann individuell vereinbart werden. In manchen FĂ€llen kann diese einige Jahre betragen. Zahlreiche Banken bieten Forward-Darlehen mit einer Vorlaufzeit von bis zu fĂŒnf Jahren an. Somit ist es möglich, schon frĂŒhzeitig die gĂŒnstigen Zinsen fĂŒr die in 60 Monaten fĂ€llig werdende Baufinanzierung zu sichern.

Sieht man jedoch von der Vorlaufzeit ab, handelt es sich bei einem Forward-Darlehen um ein klassisches AnnuitĂ€tendarlehen. Es ist mit einer Zinsbindungsfrist von fĂŒnf bis 15 Jahren und einer wĂ€hrend der Zinsbindungsfrist immer konstant bleibenden Tilgungsrate ausgestattet. Auch Sondertilgungen und eine Option auf TilgungsĂ€nderung können auf Wunsch vertraglich festgehalten werden. Auf www.immobilien-real-estate.com finden Sie Infos rund um die Immobilie.

Das passende BaugrundstĂŒck finden

13. April 2012 Keine Kommentare

cc by geograph.co.uk

Wer vor hat ein Eigenheim zu bauen, benötigt dafĂŒr auch ein GrundstĂŒck, allerdings ist es dabei nicht immer einfach ein passendes zu finden. Bei der Auswahl ist es zu dem sehr wichtig auf die Gegebenheiten zu achten, damit sich der Kauf eines BaugrundstĂŒcks anschließend nicht zu einem Alptraum entwickelt. Die Suche ist dabei oftmals keine Sache von ein paar Tagen, hier ist viel mehr ein hoher Zeitaufwand und viel Einsatz gefragt.

BaugrundstĂŒcke finden ist nicht gerade einfach, durch das Internet lĂ€sst sich aber z.B. sehr schnell und einfach ein grober Überblick verschaffen, ob in der bevorzugten Gegend etwas verfĂŒgbar ist. Wichtig dabei ist es, sich einen finanziellen Rahmen zu stecken, damit die Suche am Ende nicht im Desaster endet.
Wurde ein GrundstĂŒck gefunden, welches in Frage kommen wĂŒrde, sollte unbedingt mit dem VerkĂ€ufer ein Besichtigungstermin vereinbart werden, da andere Interessenten sicherlich auch vorhanden sind. Am besten eignet sich eine Besichtigung in der Woche (von Montag bis Freitag), so erhĂ€lt man keinen verfĂ€lschten Eindruck, da z.B. in der Woche eine Verkehrsbelastung höher ist als am Wochenende. Wichtig ist es auch ein Blick auf die angrenzende Umgebung zu werfen. Befinden sich bei dem Besichtigungstermin zufĂ€llig Nachbarn in der Gegend, kann ein kurzes GesprĂ€ch sehr hilfreich sein, denn hier erfĂ€hrt man oftmals einiges zu der Gegend.
Beim GrundstĂŒck selber ist vor allem die Bodenbeschaffenheit ganz wichtig, diese sollte auf Herz und Nieren ĂŒberprĂŒft werden, es sollten keine Alt- oder Baulasten vorhanden sein, da dies fĂŒr den zukĂŒnftigen Besitzer sehr teuer werden kann.

Gedanken zur Modernen Architektur in Berlin

10. April 2012 Keine Kommentare

cc by fotopedia / Laurent Cerveau

Als Berliner hat man doch wunderbare Einblicke in die Reichweite moderner Architektur. Die Neue Nationalgalerie oder der Potsdamer Platz stellen dabei jedoch leider eher Ausnahmen dar. Viel prĂ€senter sind die unzĂ€hligen Shopping-Center, die Bahnhöfe und  neuen Wohnbauten. Der Begriff „moderne“ Architektur kann allerdings weiter gefasst werden. Dann fallen auch die BausĂŒnden der DDR-Zeit unter die Kategorie moderne Architektur. In meinen Augen war der Kontrast zwischen den unangenehmen Neubauten am Alexanderplatz und dem klassizistischen Berliner Dom noch grĂ¶ĂŸer als der Palazzo Prozzo, also der Palast der Republik noch da stand.

Es hieß in der Schule immer, dass diese Phase der Architektur von einem pragmatischen Zweck geleitet worden sei. Wenn dem so ist, mal ein pragmatischer Gedanke: der Palast der Republik (warum eigentlich so ein leuchtender Begriff?) wurde gebaut, um die Regierung der DDR zu herbergen. Dieser Zweck hat sich ja nun erledigt, also war es auch dem pragmatischen Stil gemĂ€ĂŸ, dass man ihn abgerissen hat. Insofern war der Streit unter den Berlinern ĂŒber den Palast grundlegend falsch, weil es den Zweck des Architekten verletzt hĂ€tte.

Aber man muss ja nicht nur schimpfen. Wenn man mal von Shopping-Center und Fast-Food-Ketten absieht, kann man die moderne Architektur auch besser darstellen. Das neue Regierungsviertel oder auch die neuen Botschaften der verschiedenen LĂ€nder sind sehens- und staunenswerte Zeugnisse der VorzĂŒge moderner Architektur. Der Wohnungsbau in Stralau zieht sogar regelmĂ€ĂŸig Touristen aus dem fernen Osten an.

Nur leider hat die moderne Architektur in Berlin hĂ€ufig einen großen Fehler. Jede VerĂ€nderung wird zu Ungunsten der Berliner vollzogen. Wenn sich etwas Ă€ndert, wie beispielsweise der Bahnhof Ostkreuz, kann man garantieren, dass die Fahrpreise deutlich steigen. Neue Wohnungen in Stralau wiederum erhöhen den Mietspiegel im Bezirk, was zur Folge hat, das andere unbedeutende Bauten ebenfalls die Mieten anziehen können. Selbst das neue Shopping-Center gilt als erweiterte Einkaufsmöglichkeit, also Miete rauf.

Vielleicht wĂ€re es daher mal ganz interessant zu ĂŒberlegen, ob die Berliner sich nicht die Möglichkeit nehmen sollten, mehr an der Gestaltung des Stadtbildes zu partizipieren? Das wĂ€re doch interessant: jeder VerĂ€nderung muss vonseiten der Einwohner zugestimmt werden.