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Archiv für März, 2013

Experten warnen vor unvorhergesehenen Mehrkosten beim Hausbau

31. März 2013 Keine Kommentare

cc by wikimedia / Ewald Brandner

Paaren stellt sich mit dem ersten Nachwuchs die nicht unbedeutende Frage, ob die Mietwohnung gegen ein Eigenheim getauscht werden kann. Oftmals liegt bereits eine mehrjährige Berufstätigkeit vor, doch am fehlenden Eigenkapital kann der Traum vom Hausbau frühzeitig scheitern, warnen Experten. Doch was ist beim Hausbau gegenüber dem Kauf zu beachten?

Der Vorteil eines Hausbaus: individuelle Planung

Eine Immobilie kann über Inserate oder Makler gesucht werden, die dem persönlichen Budget entspricht. Wird also ein Haus einfach nur gekauft, so stehen die Kosten weitgehend fest. Entscheiden sich die Interessenten dagegen für einen Neubau, werden sie als Bauherren bezeichnet und müssen mehr Einzelheiten berücksichtigen, unerwartete Kosten mit eingeschlossen. Der große Vorteil eines Hausbaus besteht darin, dass die Wunschimmobilie eigenen Planungen entspricht und individuell ist.

Experten warnen vor unvorhergesehenen Mehrkosten

Was oftmals nicht berücksichtigt wird, sind unvorhergesehene Mehrkosten, die neue und vor allem unerfahrene Bauherren finanziell in die Knie zwingen können. Mit kleineren Eigenbeteiligungen am Bau können Kosten eingespart werden. Werkzeuge, darunter Wand- und Deckenschleifer, Schlagbohrmaschine oder teures Profiwerkzeug können alternativ gemietet werden. Wer dagegen die Arbeit ganz von Fachleuten verrichtet sehen möchte, muss auch hier finanziell vorsorgen. Ein Polster ist ebenfalls für das Baugrundstück angebracht.

Ist einmal ein Baugrundstück gefunden, mag der Festbetrag verlockend erscheinen. Doch jede Kostenfalle kann bei knapp berechneten Mitteln einen Baustopp zur Folge haben, was bei schlechten Wetterverhältnissen zu Schäden an der Bausubstanz führen kann. Es lohnt sich daher kaum, so Experten, wenn Fremdmittel keine Risiken abdecken. Versteckte Kosten bei fehlender Beratung können sich zusätzlich durch die Grundstückserschließung oder der Beseitigung von Bäumen, Hecken und Altbauten ergeben. Auch harmlos erscheinende Arbeiten sollten zuvor finanziert werden. Besser ist es daher, Gutachten über den Untergrund einzuholen und sich unabhängig beraten zu lassen, beispielsweise in einer Musterhaussiedlung oder in Bauherrenverbänden.

Wohnungsmarkt in Ă–sterreich

19. März 2013 Keine Kommentare

cc by wikimedia / Joadl

Fast jeder kennt die Situation, es steht ein Umzug an. Durch verschiedene Umstände ist man gezwungen, sich eine neue Wohnung zu suchen. Sei es durch Heirat oder Arbeitswechsel oder sogar durch Zuwachs.
In Ă–sterreich ist die Suche nach einer neuen Bleibe gar nicht einfach. Sie brauchen unbedingt, die unbeliebteste Eigenschaft, Geduld. Planen Sie genug Zeit ein. Denn mit der Zeit im Nacken zu suchen ist stressig.

Woran es liegen mag

Oft liegt es daran, dass es keine bezahlbaren Wohnungen gibt. Die der DurchschnittsbĂĽrger braucht. Der Mietspiegel ist einfach viel zu hoch.
Im Vergleich zu Deutschland ist das Wohnen in Österreich, im Durchschnitt teurer und man hat weniger Rechte als Mieter aber mehr Pflichten. Was für das Renovieren und Instandhalten zu trifft. Hinzu kommt auch noch, dass es entweder schöne kleine Städte gibt, wo sich die Mieter ballen, oder Bergdörfer in der Mitte von Tirol.
Zum Beispiel ist Wien ein sehr beliebter Wohnort in Ă–sterreich, doch Wien hat auch sehr horrende Preise. Der Wohnungsmarkt in Wien ist sehr stabil, wobei es auch Unterschiede in den einzelnen Stadtteilen gibt.

In Österreich wohnen, als Ausländer

In der Zeitung unter Annonce findet man am Wochenende immer wieder Wohnungen. Manchmal erscheinen dort Hinweise wie: zu vermieten „aber nur inländisch“. Doch, wenn Sie deutscher Herkunft sind, nicht abschrecken lassen. Auch Sie haben Chancen. Da gilt wieder, Geduld.
Die bebilderten Annoncen finden Sie am Besten im Internet. Dort entscheidet sich schnell, ob Sie sich die Wohnung anschauen möchten oder nicht.
Lustigerweise gibt es in Ă–sterreich eigentlich viele leer stehende Wohnungen, die einfach nicht vermietet werden. Der Vermieter hat vielleicht schon schlechte Erfahrungen gemacht oder ist auf die Einnahmen des Vermietens nicht angewiesen.
Deswegen der Tipp sprechen Sie mit Bekannten, Freunden und Arbeitskollegen. Dann haben Sie mehr Chancen. Ein Bekannter oder sogar ein Freund, der nach einer Wohnung fragt, ist lieber gesehen. Dadurch lassen sich einigen Herzen erweichen.

BIM – Ein Haus entsteht am Computer

3. März 2013 Keine Kommentare
BIM

BIM

Building Information Modeling (BIM mit Autodesk) ist ein Verfahren, das die Bauplanung revolutioniert. Während bisher ein Architekt die Planung eines Gebäudes mühsam zu Papier bringen musste, um es dann sowohl seinem Kunden als auch anderen Einfluss nehmenden Stellen vorstellen zu können, kann er nun das Gebäude am Computer digital entstehen lassen. So kann er seinem Kunden vor Augen führen, wie letzten Endes die Realisierung all seiner Vorstellungen aussehen würde. Allein das ist schon eine Hürde, an der schon viele Bauvorhaben fast gescheitert sind. Der Mensch denkt nun einmal in Bildern und ein Kunde kann sich erst vorstellen, wie sein Bauvorhaben aussehen wird, wenn er es vor Augen geführt bekommt. Mit den nackten Zahlen eines Fachmanns, kann er nicht anfangen.

Veränderungen aus behördlicher Sicht

Aber nicht nur der Auftraggeber muss den Entwurf des Architekten absegnen. Viele Stellen, wie Brandschutzgutachter und Behörden, müssen erst den Entwurf des Architekten absegnen, bevor man auch nur ansatzweise an die Realisierung denken kann. Und mit jedem Einwand den eine maßgebliche Stelle vorbringt, fängt der Planungsaufwand von Neuem an. So geht sehr viel Zeit verloren und Zeit ist gerade in der Baubranche einer der grössten kritischen Erfolgsfaktoren für das Gelingen eines Projektes.

Materialplanung
Selbst wenn Behörden und Auftraggeber, nichts mehr gegen den Entwurf einzuwenden haben, kann die Planungsphase bei der Massenberechnung wieder ins Stocken geraten. Oder Änderungen im Bauvorhaben wirken sich plötzlich auf die Menge bestimmter Ressourcen aus, die bei Beginn des Vorhabens anders kalkuliert worden waren.

Virtuelles Projektmanagement
All diese Veränderungen, die sich immer wieder aufs Neue auf alle Teile der Planung auswirken können, kosten Zeit. Mit BIM reduziert sich dieser Aufwand um ca. 30%. Denn das Planungstool weist eine beeindruckende Komplexität auf. Im Prinzip muss man sich BIM wie eine große Anzahl von Listen vorstellen, die alle miteinander vernetzt sind. Wenn man an einem Bestandteil einer Liste eine Veränderung vornimmt und dann eine Aktualisierung der gesamten Listen vornimmt, kann man sehen, wie und wo sich alle anderen Listen verändert haben. Wenn man aus brandschutzrechtlichen Gründen beispielsweise die Anzahl der Fenster eines Gebäudes verändert, zeigt sich dies unter Umständen in der Materialliste und den Berechnungen für die Statik tragender Wände oder beeinflusst energieeffizientes Bauen. Auch die terminlichen Schnittstellen zwischen verschiedenen Zulieferern könnten jetzt kritisch werden. Es geht also bei BIM nicht nur um die virtuelle Erschaffung des Bauvorhabens. Vielmehr wird so die ganze Projektplanung transparenter. Die Risikoplanung eines Bauvorhabens wird so quasi automatisiert und eine Ursachen/ Maßnahmen Matrix für die Risiken, wird bei der Planung gleich mitgeliefert.

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