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Die Terrasse selbst bauen

Foto: Holzterrasse | zhu difeng/shutterstock

Der Garten ist der perfekte Ort, um im Sommer angenehm warme Temperaturen, die Ruhe der Natur und die Geselligkeit mit Familie und Freunden zu genießen. Zum besonderen Vergnügen wird der Aufenthalt im Freien auf einer ansprechend gestalteten Terrasse, die mit ihrer Gemütlichkeit zum Verweilen einlädt. Dabei muss man keine hohen Kosten investieren – die Terrasse lässt sich auch ganz leicht selbst bauen, wenn man einiges beachtet.

Welche Materialien kann man verwenden?

FĂĽr den Bau der Terrasse hat man die Wahl zwischen verschiedenen Materialien:

  • Naturstein
  • Holz
  • WPC
  • Beton
  • Feinsteinzeug

Dabei kommt es auf die jeweils passende Unterkonstruktion an, die es ermöglicht, dass die Materialien korrekt verlegt werden können und lange erhalten bleiben. Des Weiteren sollte man die Terrasse mit einem Gefälle von 2 Prozent vom Haus weg anlegen, sodass Regenwasser stets gut ablaufen kann. Wer sich hinsichtlich des selbstständigen Terrassenbaus in bestimmten Punkten noch unsicher ist, kann sich online zu allen Fragen rund um die Terrasse fachmännisch beraten lassen und anschließend mit der Verlegung des gewählten Materials beginnen.

Welche Utensilien benötigt man?

Wer auf Liebe zum Detail Wert legt, sollte darauf achten, dass sich das Material der Terrasse harmonisch an das Gesamtbild zu Haus und Garten anpasst. Ein gern gewähltes Material sind dabei Holzdielen, weil sie sich hervorragend zu den verschiedensten Haus- und Gartenstilen kombinieren sowie relativ einfach verlegen lassen. Zudem sind sie kostengünstig, weil keine allzu großen Materialanschaffungen notwendig sind. Ebenso das benötigte Werkzeug findet sich häufig bereits in jeder gut sortierten Heimwerkstatt.
 Werkzeug

 Materialien

 

  •  Pflastersteine als Auflagefläche fĂĽr Unterlegplatten. Sie schĂĽtzen das Holz vor Erdfeuchte und beugen damit der Schimmelbildung vor.

 

  •       Kreissäge/Stichsäge

 

  •  Tragebalken, die man im Abstand von jeweils 50 cm als Unterkonstruktion verlegt

 

  •  Bohrmaschine/Akku-Schrauber
  •  Kunststoffkeile, mit denen man das Gefälle ausrichtet

 

  •  Gummihammer (schonender zur Holzoberfläche als ein Metallhammer)

 

  •  Terrassendielen in entsprechender Menge je nach qm²-Zahl der Terrasse

 

  •  Wasserwaage
  •  Schrauben

 

  • Abstandhalter zur gleichmäßigen Verlegung der Dielen, zum Beispiel ein Zollstock

 

  • Holzöl zum anschlieĂźenden Einlassen der Diele um diese witterungsbeständig zu machen und ihr einen optisch ansprechenden Glanz zu verleihen

 

Die Lage der Terrasse

Je nachdem zu welcher Tageszeit man die Sonne auf der Terrasse genießen möchte, sollte man die Lage der Terrasse entsprechend danach ausrichten. Wer gerne den ganzen Tag in der Sonne ist, sollte sie in den Süden legen. Im Westen lassen sich auf ihr die Stunden am späten Nachmittag und Abend in der Sonne genießen. Alle, die ihr Frühstück unter strahlendem Sonnenschein einnehmen möchten, sollten den Platz dafür nach Osten ausrichten.

Tipp: Eventuell kann man neben der Himmelsrichtung eine besonders schöne Aussicht zum ausschlaggebenden Kriterium machen.

Die Größe der Terrasse

Für was auch immer man die Terrasse später alles nutzen möchte – vorab sollte man ausreichend Platz dafür einplanen. Experten empfehlen selbst bei einem kleinen Garten eine Größe von mindesten 3 x 3 Metern, sodass Tisch, Stühle und eventuell Grill oder Liege darauf genutzt werden können. Wer mehr Platz zur Verfügung hat und eine großflächige Terrasse plant, sollte daran denken, diese ebenso in der kalten Jahreszeit mit ansprechenden winterharten Pflanzen und Gestaltungselementen zu bestücken, da sie sonst ohne jegliche Möbel recht trostlos aussehen würde.

 

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