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Einbautresore beim Hausbau

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Zum Schutz des eigenen Hab und Gut ist ein Einbautresor eine sichere Investition. Nicht nur gegen Diebstahl sondern auch bei Feuer können hier Dokumente und Wertsachen geschützt aufbewahrt werden.

Was ist wichtig bei einem Einbautresor?

Es gibt Tresore in verschiedenen Sicherheitsklassen von der Klasse S1 bis zur EU Klasse 1. Je höher die Klasse desto dicker sind die Wände des Tresors und desto ausgereifter das Schloss. Die Klasse sollte man so wählen, wie es dem persönlichen Sicherheitsstandard entspricht.
Neben den Einbautresoren, die in Wänden untergebracht werden, gibt es noch solche, die in Möbeln integriert sind. Hier sind neben der Klasse und der Dicke der Wände noch das Brandschutzlabel wichtig. Bei Tresoren, die in Wänden einbetoniert werden, gibt es kein Brandschutzlabel, da der Schutz gegen Feuer in erster Linie vom Material der Wand abhängt. Anders bei Tresoren in Möbeln. Hier kann die Brandschutzklasse genau abgelesen werden. Nachteilig aber ist, dass solche Einbautresore sehr viel einfacher zu knacken sind, als solche, die in der Wand stecken. Hier müssen Käufer abwägen, ob sie Sicherheit vor Feuer oder vor Diebstahl bevorzugen.

Wie baut man den Einbautresor ein?
Ein Tresor, der in die Wand eingebaut wird, braucht wenigstens 10 cm Beton an jeder Wand. Kommt dazu noch die Tiefe von durchschnittlich 15 cm hinzu, so folgt, dass die Wand mindestens 35 cm dick sein muss. Bei vielen neuen Häusern gibt es solch dicke Wände aber nicht mehr. Deshalb sind die besten Orte, für den Einbau der Raum unter Treppen, Winkeln beim Raumwechsel oder der Platz unter dem Dachboden. Wichtig ist aber, dass der Tresor keinen Kontakt zu einer Außenwand hat. Denn sonst kann sich in seinem Inneren Schwitzwasser bilden, welches wichtige Dokumente beschädigt oder gar dem Schimmelbefall Tür und Tor öffnet.
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