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Archiv für die Kategorie ‘Immobilienkauf’

Mieten & Vermieten: Maklerkosten, endlich Gerechtigkeit?

8. Januar 2014 Keine Kommentare

cc by flickr / brewbooks

Bisher war es auf dem Wohnungsmarkt so, dass die zuk√ľnftigen Mieter einer Wohnung auch die Maklerkosten zu tragen hatten. Zwar regelte es der Gesetzgeber, dass die Kosten daf√ľr zwei Monatskaltmieten zzgl. 19% Mehrwertsteuer nicht √ľbersteigen durften, aber dennoch ist die Summe nicht zu untersch√§tzen, wenn man bedenkt, dass bei einem Umzug h√§ufig noch andere Anschaffungen bezahlt werden m√ľssen.

Nun soll sich diese Regelung √§ndern, zumindest wenn es nach unserer neuen Bundesregierung geht. Bei kommenden Wohnungswechseln soll derjenige den Makler bezahlen, der ihn auch bestellt hat ‚Äď in den meisten F√§llen ist das der Vermieter. Aber auch andere Dinge stehen auf dem Pr√ľfstand. So soll zum Beispiel der Makler k√ľnftig seine Eignung nachweisen, genau wie eine Versicherung gegen Falschberatung. Das wird den Kunden sehr entgegen kommen, denn in der Immobilienbranche gibt es viele schwarze Schafe, da eine Eignungspr√ľfung bisher nicht ben√∂tigt wird. Wer mehr erfahren m√∂chte, findet weitere Informationen zum Immobilienrecht bei AdvoGarant.de.

F√ľr den Mieter scheinen diese neuen Regelungen nur Vorteile zu haben, so scheint es auf den ersten Blick zumindest. Es ist jedoch zu bef√ľrchten, dass sich die Vermieter die Kosten f√ľr den Makler auf andere Art wieder zur√ľckholen. Da die Maklerkosten, laut deutschem Recht, nicht √ľber die Betriebskosten abgerechnet werden d√ľrfen, hat der Vermieter die M√∂glichkeit, die Kaltmiete entsprechend anpassen. Das ist m√∂glich bis maximal 20% √ľber der Orts√ľblichen Vergleichsmiete und in einigen F√§llen daher nicht unerheblich. Auch die Abstandzahlung f√ľr Inventar, wie zum Beispiel eine vorhandene Einbauk√ľche oder eine Markise auf dem Balkon, kann der Eigent√ľmer erh√∂hen, und so die Ausgaben der Neuvermietung wieder ausgleichen. Ebenso hat der Vermieter das Recht, √ľber eine Individualvereinbarung im Mietvertrag, die K√ľndigungsfrist f√ľr die ersten Jahre auszuschlie√üen.

Wie die neuen Regelungen im Einzelnen genau aussehen, und wie sie dann umgesetzt werden, bleibt abzuwarten.

Immobilien in √Ėsterreich in Tirol kaufen ‚Äď steigende Grundst√ľckspreise sorgen f√ľr Wertsteigerung

8. April 2012 Keine Kommentare

Axams, Tirol - flickr/Alkuin

Wer tr√§umt nicht davon, dort zu wohnen, wo andere Urlaub machen? Wer es sich leisten kann, Immobilien in √Ėsterreich im sch√∂nen Tirol zu kaufen, kann sich diesen Traum erf√ľllen und sich in der wundersch√∂nen Bergregion eine herrliche Residenz erschaffen. Mit dem Kauf einer Wohnung in Tirol kann beispielsweise auch f√ľr ein anspruchsvolles Feriendomizil gesorgt werden, das w√§hrend der Zeit, in der der Feriensitz nicht selbst genutzt wird, an Bekannte, Freunde oder als Ferienwohnung vermietet werden kann. Als Kapitalanlage bieten sich Immobilien in √Ėsterreich in der Urlaubsregion Tirol ebenfalls an, denn die Grundst√ľckspreise, die sich mit Unterschieden von rund 10 ‚ā¨ bis etwa 1.500 ‚ā¨ pro Quadratmeter je nach Standort und Wohnlage gestalten, zeichnen sich vielerorts mit steigender Tendenz aus.

Grundst√ľckspreise: Ein wichtiger Faktor f√ľr die Wertsteigerung einer Immobilie
Bei der Entscheidung, Immobilien, ein Haus oder eine Wohnung als Kapitalanlage zu kaufen, spielt die M√∂glichkeit, eine entsprechende Wertsteigerung der Immobilie zu erzielen, eine sehr wichtige Rolle. Doch auch bei der Nutzung einer Wohnung in Tirol als Eigenheim oder Feriendomizil ist es wichtig, dass die Immobilie bei einem sp√§teren Verkauf, beispielsweise zur Sicherung der Altersvorsorge, einen entsprechend hohen Kaufpreis erzielt. Die Wertsteigerung einer Immobilie ist dabei stark von der Steigerung der Grundst√ľckspreise abh√§ngig. Hinzu kommt selbstverst√§ndlich, dass die Wohnung oder die Immobilie stets in einwandfreiem Zustand erhalten wird und regelm√§√üige Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten durchgef√ľhrt werden. Dies sorgt gleichzeitig auch zum Erhalt eines hohen Wohnniveaus, das sowohl bei der eigenen Nutzung, als auch bei der Vermietung eine wichtige Rolle einnimmt.

Tirol: Gute Wohnlage in √Ėsterreich mit traditionellen Werten
Immobilien in √Ėsterreich in der beliebten Urlaubsregion Tirol zeichnen sich durch eine gute Wohnlage in einer der sch√∂nsten und √§ltesten Regionen des Landes aus. Die Auswahl an Immobilien in Tirol ist √ľberaus facettenreich, von alten B√ľrgerh√§usern √ľber traditionelle Bauernh√∂fe und exklusive Landh√§user bis hin zu luxuri√∂sen Wohnungen bietet der Immobilienmarkt in Tirol ein weitreichendes Spektrum f√ľr ein eindrucksvolles Feriendomizil oder ein luxuri√∂ses Eigenheim mit bester Ausstattung.

Trends im Hausbau in √Ėsterreich

5. April 2012 Keine Kommentare

Eigenheim - flickr/brewbooks

Mit dem Beginn des Fr√ľhjahrs gewinnen die Aktivit√§ten im Hausbau wieder an Fahrt. Trotz verschiedener gegenl√§ufiger Effekte wie die reduzierte Bausparf√∂rderung hofft die Baubranche darauf, dass der Zug zur Immobilie als eine M√∂glichkeit, der Inflation ein Schnippchen zu schlagen, beibehalten werden kann.

Neue Trends zeichnen sich ab: So etwa im Salzburger Land, wo sich die Salzburg AG als Partner f√ľr die Photovoltaik anbietet. F√ľr jede √ľber den eigenen Bedarf hinaus gehende produzierte Kilowattstunde garantiert sie den Hausbesitzern einen fixen Abnahmepreis. Zusammen mit der 30-prozentigen F√∂rderung durch den Klima- und Energiefonds der Bundesregierung wird sich die Investitionssumme voraussichtlich nach 15 Jahren amortisiert haben. Bei einer Lebensdauer der Anlage von zwanzig, drei√üig oder noch mehr Jahren ergibt das eine interessante Rendite.

Generell liegen Energiespar-Gesamthauskonzepte im Trend. Das betrifft nicht nur die Photovoltaik, sondern auch die Geb√§udeheizung, wozu die Sonneneinstrahlung ebenfalls einen Beitrag leisten kann, steht im Vordergrund. Dabei geht es einerseits um den Wohlf√ľhlfaktor, zum anderen aber auch darum, derartige Konzepte jetzt auch kosteng√ľnstig umsetzen zu k√∂nnen. Pelletheizungen oder W√§rmepumpen werden auch durch Energiesparpakete der Hersteller popul√§rer.

Doch ist dies nur ein Trend, den man heuer zu verzeichnen hat. So wird von den Bauherren verst√§rkt darauf geachtet, dass das Haus oder die Wohnung auch im Alter noch gut genutzt werden kann. Barrierefreiheit hei√üt das Stichwort dazu. Auch wenn es zun√§chst etwas teurer sein mag ‚Äď ein Umbau im Alter ist mit Sicherheit noch teurer. Dies sollte nicht nur beim Neubau beachtet werden, auch beim Hauskauf sollte auf Barrierefreiheit geachtet werden.

Dem entspricht auch der Trend zum Bungalow. Dieses etwas in Vergessenheit geratene Konzept gewinnt durch das Wohnen auf einer Ebene wieder an Bedeutung. Nicht nur ältere Bauherren, auch junge Familien schätzen die größere Übersichtlichkeit dieses Haustyps.

Das gibt auch den Architekten wieder die Chance, gute Ideen im Eigenheimbau umsetzen zu k√∂nnen. Der Trend zum individuellen Wohnen ben√∂tigt ihre Unterst√ľtzung. Das zeigt sich auch dadurch, dass auch Fertigh√§user zunehmend als Architektenh√§user angeboten werden. Das wird noch unterst√ľtzt durch den Trend zum schl√ľsselfertigen Bauen.

Was noch verst√§rkt Beachtung findet? Wohngesundheit ‚Äď erreichbar beispielsweise durch die Verwendung schadstofffreier Materialien.

Durchchecken eines unfertigen Hauses

22. März 2012 Keine Kommentare

cc by flickr/ ell brown

Man sieht sie recht h√§ufig, wenn man mit offenen Augen durch die Gegend f√§hrt oder geht – die Bauruinen. Da stehen sie nun, halbfertig oder nur zum Teil fertig, legen Zeugnis ab von gro√üen Pl√§nen und wie diese manchmal schief gehen k√∂nnen. Es gibt viele Gr√ľnde, warum ein Bau nicht fertig gestellt werden kann.

Vielleicht sind Bauvorschriften nicht beachtet worden und die Beh√∂rde hat einen Baustopp verf√ľgt. Vielleicht ist ganz und gar ohne Genehmigung munter drauflos gebaut worden und die Beh√∂rde hat dem Schwarzbau Einhalt geboten. Vielleicht ist dem Bauherrn das Geld ausgegangen. Oder es gab einen tragischen Trauerfall in der Familie, nun sind andere Dinge wichtiger als das halbfertige Haus.
In den meisten F√§llen, in denen so ein unfertiges Haus zum Kauf angeboten wird, ist es allerdings wirklich die blanke Geldfrage. Da wurden bei der Finanzierung gravierende Fehler gemacht, die gesamte Kalkulation brach zusammen und damit war das Aus f√ľr das Bauvorhaben gegeben. Um nun noch zu retten, was zu retten ist, soll die Bauruine verkauft werden. Doch Vorsicht, wer ein solches unfertiges Haus erwirbt, um es fertig bauen zu lassen, der sollte sehr kritisch die vorhandene Bausubstanz pr√ľfen.

Denn wenn es finanzielle Engpässe beim Bau gibt, wird nicht selten an hochwertigen Materialien und an Facharbeitern gespart. Daher empfiehlt es sich immer, einen versierten Spezialisten zu Rate zu ziehen, wenn man ein unfertiges Haus kaufen möchte, das ist ähnlich wie bei der Altbausanierung. Der Laie hat einfach keine Vorstellung, welche Arbeit und Kosten da auf ihn zukommen können.

Der Fachmann, das kann ein Architekt, ein Bausachverst√§ndiger oder ein Baugutachter sein, wei√ü dagegen sehr genau, wo die kritischen Punkte liegen, auf die er sein Hauptaugenmerk zu richten hat. Er kann dem potentiellen K√§ufer eine detaillierte Darstellung √ľber die zu erwartenden Kosten und den gesamten Umfang der Arbeiten liefern. Letztendlich bleibt dem Kaufinteressenten die Entscheidung √ľberlassen, ob er sich dieser Aufgabe stellt.

Worauf muss man bei einem Investment in eine Baudenkmal-Immobilie achten?

8. Februar 2012 Keine Kommentare

Altbausanierung

Altbausanierung - flickr/brewbooks

Baudenkm√§ler sind heutzutage gefragter als je zuvor. Villen, Stadth√§user oder Schl√∂sser bieten neben einem attraktiven Erscheinungsbild auch eine gute M√∂glichkeit Investitionen zu t√§tigen. Besondere Vorteile dieser Investitionsm√∂glichkeit ist der vom Staat gef√∂rderte Denkmalschutz. Die F√∂rderung wird in Form von Steuervorteilen gew√§hrt. Nutzen k√∂nnen diese Anleger und Selbstnutzer der Baudenkm√§ler. Daran sind jedoch auch bestimmte Bedingungen gekn√ľpft.

Die Steuervorteile werden in Deutschland in einer Denkmalabschreibung vom deutschen Staat unterst√ľtzt. Somit nimmt der Staat am Erwerb und an Sanierungen sowie an Modernisierungen des Baudenkmals teil. Grundvoraussetzung ist immer die beh√∂rdliche Anerkennung des Geb√§udes als Denkmalsschutzbauwerk. Dabei kann es entweder als Denkmal gelistet sein oder in einem anerkannten Sanierungsgebiet liegen.

Mit den Steuervorteilen sinkt die Last der Einkommenssteuer. So k√∂nnen Anleger, die ihr Denkmal vermieten den Sanierungsanteil √ľber zw√∂lf Jahre hinweg vollst√§ndig abschreiben. Begr√ľndet wird diese Ma√ünahme vom Staat dadurch, dass die Denkm√§ler so erhalten bleiben und in regelm√§√üigen Abst√§nden saniert werden. Durch regionale Denkmalf√∂rderungsma√ünahmen k√∂nnen Besitzer zus√§tzliche Mittel beantragen.

Da die Anzahl der Denkmalimmobilien begrenzt ist, sind diese Geb√§ude sehr beliebt. Kunst, Geschichte oder Wissenschaft machen diese Geb√§ude besonders wertvoll. Es gibt sowohl Einzeldenkm√§ler als auch Gruppen von Baudenkm√§lern. Dadurch werden sehr hohe Kaufpreise und hohe Mieten erlangt, auch weil die Kundschaft besonders zahlungsf√§hig ist. F√ľr diese Kundschaft sind auch die besonderen Abschreibungsm√∂glichkeiten besonders gut, da sie h√§ufig den Spitzensteuersatz haben und somit erhebliche Steuereinsparungen vornehmen k√∂nnen.

Nach 10 Jahren im Besitz des K√§ufers entfallen hier sogar die Spekulationssteuern. Werbungskosten wie Finanzierung und Betriebskosten k√∂nnen au√üerdem steuerlich abgesetzt werden. Bei den ganzen steuerlichen Vorteilen, sollte man jedoch nicht vergessen, dass es zum Erhalt der Immobilie seitens der Beh√∂rde bestimmte Vorgaben gibt. So gibt es zum Beispiel bei Schl√∂sern eine Vorgabe, dass die Nutzungsm√∂glichkeiten im Vorfeld gepr√ľft werden m√ľssen. Anhand dessen wird entschieden, ob die Immobilie gewerblich oder privat genutzt werden kann. Ist sie zu gewerblichen Zwecken geeignet kann hier ein Restaurant, eine Schule oder ein Hotel entstehen.

Wer sich f√ľr den Erwerb einer Baudenkmal Immobilie interessiert, findet auf investition-baudenkmal.de auch noch weiterf√ľhrende Informationen zum Thema.