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Renovieren und Sanieren mit BetonsÀgen

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Sollen grĂ¶ĂŸere BetonhĂ€user renoviert bzw. saniert werden, so reichen dazu Standardhandwerkerutensilien wie Bohrmaschine, Hammer und Meißel allein bei Weitem nicht aus. Dementsprechend sollte auf SeilsĂ€gen gesetzt werden, die auch in puncto Abbrucharbeiten zum Einsatz kommen. DiesbezĂŒglich sind die verschiedensten Modelle auf dem Markt, wobei Unterschiede hinsichtlich des Durchmessers, der SĂ€geblattdicke und der SĂ€gezahnanzahl bestehen.

FĂŒr Sanierungsarbeiten bzw. Renovierungsarbeiten sollte grundsĂ€tzlich nur mit SĂ€geblĂ€ttern gearbeitet werden, deren Durchmesser eineinhalb Meter betrĂ€gt. Ferner sollte das SĂ€geblatt möglichst dĂŒnn sein, sprich maximal eine Dicke von eineinhalb Zentimetern aufweisen. DarĂŒber hinaus sollte Bedacht werden, dass viele SĂ€gezĂ€hne auf besagter SĂ€ge nicht immer zu einer hohen Leistung dieser fĂŒhren, sodass als Daumenregel festgehalten werden kann, dass möglichst große SĂ€gezĂ€hne und weit auseinanderliegende SĂ€gezĂ€hne stets zu den besten Ergebnissen fĂŒhren. Weiterhin sollte das SĂ€geblatt aus einer spezielle Eisen-Kupfer-Stahl-Legierung bestehen, da diese dazu beitrĂ€gt, dass die SĂ€ge nicht schon nach zehn EinsĂ€tzen Gebrauchsspuren zeigt, die dann ja auch zu Lasten der optimalen SĂ€geleistung gehen wĂŒrden.

Sobald also die richtige BetonsĂ€ge gefunden wurde, kann die Arbeit losgehen, wobei der Arbeitsschutz nicht vergessen werden darf, da vor allem diese SĂ€gen zu einer erhöhten Staubbildung beitragen oder einem lebensgefĂ€hrliche Verletzungen beibringen können, falls die Hand das SĂ€geblatt streift. Die BetonsĂ€ge sollte dann stets waagerecht in die Wand gleiten, niemals aber in einem schrĂ€gen Winkel. Auch sollte stets kontrolliert werden, dass in der Wand kein Stromkabel eingelassen ist, auf das die SĂ€ge treffen könnte. Weiterhin ist darauf zu achten, die BetonsĂ€ge nicht permanent ein- und auszuschalten. Stattdessen sollte die Stromzufuhr zur BetonsĂ€ge erst dann unterbrochen werden, wenn sie eine vollstĂ€ndige Bahn bzw. die Markierung durchgesĂ€gt hat bzw. am anderen Ende der Wand herausgekommen ist. So stellt der Arbeiter sicher, dass die Wand nicht plötzlich zu bröckeln beginnt und an einer Stelle zu Bruch geht, die eigentlich hĂ€tte ganz bleiben sollen. Auch beugt diese Maßnahme ungewollten und lĂ€stigen SchĂ€den am SĂ€geblatt vor.

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