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Solaranlage auf dem Haus

Was dringend zu beachten ist
Diese Seite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle geben Auskunft über die Förderfähigkeit.

Solarkollektoranlagen auf Einfamilienhaus-Neubauten sind zurzeit grundsätzlich nicht förderfähig. Das wurde vom Amt auf der erstgenannten Seite eigens rot hervorgehoben. Wurde mit der Installation einer Anlage ab Januar 2009 begonnen und ist diese Installation bis Antragstellung fertiggestellt, besteht jedoch Anspruch auf Förderung.
Spätestens sechs Monate nach Inbetriebnahme muss der Antrag dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle vorliegen.

Die Basisförderung im Gebäudebestand beträgt bei kombinierter Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung bis 40 m² Kollektorfläche der Anlage 120 €/m² Kollektorfläche (dies gilt für Anträge, die bis 31.12.2011 das Amt erreichen. Ab 2012 wird nur noch mit 90 €/m² vergütet). Verfügt die Anlage über mehr als 40 m², wird bis 40 m² wie bereits aufgeführt gefördert, darüber hinaus nur noch mit 45 €/m². Für die solare Kälteerzeugung gelten die gleichen Zahlen – auch obiger Klammerinhalt. Gefördert wird aber nur bis zu einer Kollektorfläche von insgesamt 40 m². Nur in Kombination mit dem Basisförderantrag können Kesseltausch-, Kombinations-, Effizienz- und Solarpumpenbonus mit beantragt werden. Der Kesseltauschbonus beträgt dieses Jahr 600 Euro, ab Antragstellung im Jahr 2012 nur noch 500 Euro. Die Innovationsförderung wird nicht für Einfamilienhäuser gewährt. Solarkollektoranlagen, die der ausschließlichen Warmwasserbereitung dienen, werden nicht mehr gefördert. Ausnahme: Große Solarkollektoranlagen auf Wohngebäuden mit mindestens 3 Wohneinheiten (für Einfamilienhaus unbedeutend). Solche Anlagen müssen fachgerecht gereinigt werden, häufig gestellte Fragen zur Solarpflege können jedoch bequem im Internet nachgelesen werden.

20 Jahre darf der Strom zu einem gesetzlich garantierten Festpreis in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Abhängig von der Anlage sind bis 28,74 Cent/Kilowattstunde zu erzielen. Auch der selbst verbrauchte Strom wird vergütet. Wie viel Strom ein Dach produzieren kann, ist abhängig von der zur Verfügung stehenden Dachfläche, der Dachneigung sowie -ausrichtung (Himmelsrichtung), der verwendeten Kollektortechnologie und natürlich der Region, in welcher das Haus steht. 30 Jahre sollte eine Fotovoltaikanlage haltbar sein. Detaillierte Auskunft über den Stromverbrauch von Solaranlagen sowie weitere Informationen zum Thema Solaranlagenreinigung sollten vor Installation der Anlage eingeholt werden.

Einen ersten Überblick der voraussichtlichen Kosten für die Errichtung einer Anlage kann hier nach Eingabe der geforderten Daten gewonnen werden. Die Seite warnt zu recht vor Billigangeboten. Qualitativ hochwertige Produkte und guter Service schonen langfristig sowohl den Geldbeutel als auch die Nerven.
Es gibt die Möglichkeit, den konventionellen Dachbelag durch ein Kollektorfeld zu ersetzen (eingebettet beziehungsweise integriert). Vorteile sind unter anderem die geringere Dachlast und eine schönere Optik. Die Kosten entsprechen ungefähr denen eines Schieferdachs.

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