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Die Aufgaben einer WohnraumlĂĽftung

21. April 2014 Keine Kommentare

cc by flickr / home space

Während der Planungsphase des neuen Eigenheims ergeben sich viele Fragen, die vom Bauherrn geklärt werden müssen. Ein Thema, das dabei auch zu Tage tritt, ist die kontrollierte Wohnraumlüftung. Lohnt sich eine derartige Investition oder geht es hier lediglich um eine Modeerscheinung?

Die Wohnraumlüftung hat in einem Haus oder einer Wohnung zahlreiche Aufgaben: Sie sorgt zunächst einmal dafür, dass frische Luft ins Haus kommt und verbrauchte Luft abgesaugt wird. Eine weitere Funktion ist die Wärmerückgewinnung: Die Wärme wird der verbrauchten Luft entzogen und auf die kalte Frischluft übertragen. So lassen sich die Heizkosten deutlich verringern oder bei Passivhäusern, die ohne Wohnraumlüftung gar nicht auskommen würden, ganz vermeiden. Die letzte Aufgabe, die die Lüftungsanlage erfüllt, ist die Reinigung der Luft mit Filtern, die man auf den Händlerseiten findet. Dabei wird Staub und Schmutz zurückgehalten und für Allergiker können mit speziellen Filtern sogar Pollen aus der Luft gefiltert werden.
Die Planung der Anlage sollte in jedem Fall von einem Fachmann übernommen werden. In der Regel macht das das Unternehmen, das auch die Lüftungsgeräte verkauft. Entscheidend dabei ist, dass praktisch jeder Winkel des Gebäudes mit Frischluft versorgt wird. Die Luft wird im Wohn- und Schlafzimmer eingeblasen und in der Küche, dem Bad und der Toilette abgesaugt, da man so die Verteilung unangenehmer Gerüche im Haus vermeidet. Bereits bei der Errichtung des Rohbaues sollte feststehen, wo Zu- und Abluftrohre installiert werden müssen. Lüftungsrohre sind aus PVC oder Metall und können im Fußboden, in der Wand oder auf dem Dachboden verlegt werden. Neben dem Wandgerät, das man im Keller oder im Technikraum installieren kann, muss man auch den Platz für die notwendigen Schalldämpfer einplanen.
Ist das Gebäude bezugsfertig, so ist eine Feinjustierung der Anlage erforderlich. Der Fachmann prüft jeden Luftauslass mit einem Messgerät und stellt den Auslass so ein, dass genau die richtige Luftmenge durchströmt. Ziel ist es nun, dafür zu sorgen, dass möglichst kein Luftzug zu spüren ist und dennoch ein Luftaustausch im gesamten Wohnbereich stattfinden kann.

Wasserleitungen nur vom Fachmann

6. Mai 2011 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Matthew Bowden

cc by wikimedia/ Matthew Bowden

Arbeiten an Trinkwasserleitungen sehen aus der Sicht von Heimwerkern meist gar nicht so schwer aus, doch wer mit einer gewissen Unkenntnis an die Sache geht, riskiert im schlimmsten Fall die Gesundheit. Daher sollten an die Trinkwasserleitungen vor allem bei neuen Einbauten am besten nur Fachmänner ran.

Darauf weist aktuell das Bundesumweltamt in seiner Broschüre „Rund um das Trinkwasser“ hin. Bei einem anerkannten Betrieb könne man sich sicher sein, dass die richtigen Materialien verwendet werden, denn diese sind extrem wichtig. Nur durch sie kann man eine spätere gesundheitsschädliche Verkeimung der Leitungen vermeiden.

Wurden die Arbeiten jedoch mangelhaft ausgeführt oder man hat eben auf die falschen Materialien gesetzt, können sich Krankheitserreger wie die sogenannten Pseudomonaden oder Legionellen stark vermehren. Pseudomonaden führen zu Wundinfektion und Legionellen können schwere Lungenentzündungen auslösen.

Die Leitungen und Armaturen sollten daher PrĂĽfzeichen von anerkannten Zertifizierern wie beispielsweise dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches tragen. Die Firma, die man beauftragt, sollte zudem im Installateursverzeichnis des regionalen Wasserversorgers gelistet sein.

Hausbau – Wie findet man einen Architekten, wie teuer ist das und worauf muss man achten?

19. September 2010 Keine Kommentare

53HVFSFRYPCA Mammutaufgabe Hausbau
Wer sich den Traum vom Eigenheim erfüllen möchte und sich mit dem Abenteuer Hausbau auseinandersetzt, der wird schnell merken wie umfangreich und vielfältig die Aufgaben sind. Während der gesamten Bauphase, von der Planung über die Grundsteinlegung bis hin zur Schlüsselübergabe stehen Gespräche mit Behörden, Handwerkern und Lieferanten an. Ein unerfahrener Häuslebauer kann schnell mit den Anforderungen überfordert sein und wichtige Dinge vergessen. Es ist daher empfehlenswert, während der gesamten Bauphase auf einen Architekten zurück zugreifen, der Erfahrung und nötiges Know-How besitzt. In Deutschland wird nur jedes zehnte Haus in Zusammenarbeit mit einem Architekten entworfen. Eine sehr geringe Zahl, betrachtet man die vielfältigen Vorteile, die der Fachmann bieten.

Vorteile eines Architekten
Ein Architekt stellt während der Zusammenarbeit sein komplettes Wissen zur Verfügung. Als Berater verhandelt er mit Handwerkern und kümmert sich um anfallende Formalitäten. Er vertritt als Sachverwalter die Interessen des Hausbauers, zu denen auch das möglichst kostengünstigste Bauen gehört. Baumängel kann sich der Architekt nicht erlauben. Fünf Jahre lang muss er für eigene Fehler haften, sein eigenes Interesse an einem problemlosen Hausbau ist also sehr groß.

Den richtigen Architekten finden
Nicht jeder Laie darf sich einfach Architekt nennen. Um in Deutschland diese Berufsbezeichnung tragen zu dürfen, muss der Fachmann zuvor eine qualifizierte Ausbildung absolviert haben, über ausreichend Berufserfahrung verfügen und in der Architektenliste der Architektenkammern eingetragen sein. Auf der Suche nach dem passenden Architekten kommt es ganz auf den Stil an. Der Hausbauer überträgt die Verantwortung und Ideen und lässt sie vom Architekten umsetzen. Beide müssen also in etwa den gleichen Stil besitzen. Als Auftraggeber sollte man sich bisherige Projekte ansehen. Entsprechen sie dem Geschmack, steht einer Zusammenarbeit fast nichts mehr im Weg. Viele Architekten besitzen inzwischen eine eigene Homepage, auf der sie bisherige Gebäude vorstellen, auch auf diesem Weg kann man den passenden Partner finden.

Alternativ kann man seine Anfrage auch als Ausschreibung auf Plattformen wie z.B. MyHammer zu stellen, um zunächst einen Überblick über die interessierten Architekten zu bekommen.

Die Kosten
Die Frage nach den Kosten stellt sich zwangsläufig, bezahlt werden Architekten in der Regel nach der sogenannten Honorartabelle. Entscheidend für die Höhe des Honorars ist der Arbeitsumfang des zu bauenden Gebäudes, der je nach Schwierigkeitsgrad unterschiedlich ist. Innerhalb der Honorartabelle legen Architekt und Auftraggeber den Honorarsatz fest. Das Honorar für einen Architekten beträgt in der Regel rund zehn Prozent der Gesamtkosten für den Bau. Dafür übernimmt der Fachmann alle anfallenden Aufgaben.