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Renovieren und Sanieren mit Betonsägen

4. März 2012 Keine Kommentare

cc by dornbach.com

Sollen gr√∂√üere Betonh√§user renoviert bzw. saniert werden, so reichen dazu Standardhandwerkerutensilien wie Bohrmaschine, Hammer und Mei√üel allein bei Weitem nicht aus. Dementsprechend sollte auf Seils√§gen gesetzt werden, die auch in puncto Abbrucharbeiten zum Einsatz kommen. Diesbez√ľglich sind die verschiedensten Modelle auf dem Markt, wobei Unterschiede hinsichtlich des Durchmessers, der S√§geblattdicke und der S√§gezahnanzahl bestehen.

F√ľr Sanierungsarbeiten bzw. Renovierungsarbeiten sollte grunds√§tzlich nur mit S√§gebl√§ttern gearbeitet werden, deren Durchmesser eineinhalb Meter betr√§gt. Ferner sollte das S√§geblatt m√∂glichst d√ľnn sein, sprich maximal eine Dicke von eineinhalb Zentimetern aufweisen. Dar√ľber hinaus sollte Bedacht werden, dass viele S√§gez√§hne auf besagter S√§ge nicht immer zu einer hohen Leistung dieser f√ľhren, sodass als Daumenregel festgehalten werden kann, dass m√∂glichst gro√üe S√§gez√§hne und weit auseinanderliegende S√§gez√§hne stets zu den besten Ergebnissen f√ľhren. Weiterhin sollte das S√§geblatt aus einer spezielle Eisen-Kupfer-Stahl-Legierung bestehen, da diese dazu beitr√§gt, dass die S√§ge nicht schon nach zehn Eins√§tzen Gebrauchsspuren zeigt, die dann ja auch zu Lasten der optimalen S√§geleistung gehen w√ľrden.

Sobald also die richtige Betonsäge gefunden wurde, kann die Arbeit losgehen, wobei der Arbeitsschutz nicht vergessen werden darf, da vor allem diese Sägen zu einer erhöhten Staubbildung beitragen oder einem lebensgefährliche Verletzungen beibringen können, falls die Hand das Sägeblatt streift. Die Betonsäge sollte dann stets waagerecht in die Wand gleiten, niemals aber in einem schrägen Winkel. Auch sollte stets kontrolliert werden, dass in der Wand kein Stromkabel eingelassen ist, auf das die Säge treffen könnte. Weiterhin ist darauf zu achten, die Betonsäge nicht permanent ein- und auszuschalten. Stattdessen sollte die Stromzufuhr zur Betonsäge erst dann unterbrochen werden, wenn sie eine vollständige Bahn bzw. die Markierung durchgesägt hat bzw. am anderen Ende der Wand herausgekommen ist. So stellt der Arbeiter sicher, dass die Wand nicht plötzlich zu bröckeln beginnt und an einer Stelle zu Bruch geht, die eigentlich hätte ganz bleiben sollen. Auch beugt diese Maßnahme ungewollten und lästigen Schäden am Sägeblatt vor.

Der Weg zur Traumk√ľche

28. Oktober 2011 Keine Kommentare

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In vielen Wohnungen und H√§usern ist sie bereits vorhanden, in den meisten F√§llen aber muss man sie erste selbst aussuchen und einbauen (lassen): die Einbauk√ľche. K√ľchen und K√ľchenzeilen sind heute in allen erdenklichen Ausf√ľhrungen und Designs erh√§ltlich, egal, ob der Kunde eine Standard- oder eine Luxusversion w√ľnscht. Bei der Planung der perfekten Einbauk√ľche sind jedoch einige Dinge zu beachten.

Was muss vor dem K√ľchenkauf ber√ľcksichtigt werden?

Zuerst sollte man sich √ľberlegen, welcher Stil und welche Oberfl√§chenstrukturen gew√ľnscht sind. K√ľchenfronten sind in matten, aber auch in gl√§nzenden Materialien erh√§ltlich. H√§ufig k√∂nnen Arbeitsplatten in Kontrastfarben gew√§hlt werden. Beliebte Oberfl√§chenmaterialien sind Holz, Kunststoff oder Lack. Der Kunde hat die Wahl, ob er eine moderne, klassische oder zeitlose Einbauk√ľche bevorzugt, angesagt sind auch die Einbauk√ľche im amerikanischen Stil und Landhausk√ľchen. F√ľr welche K√ľche man sich entscheidet, h√§ngt nat√ľrlich vom individuellen Geschmack ab, jedoch sollte die K√ľche zur Einrichtung der restlichen Zimmer passen, denn das kann andernfalls schnell unharmonisch wirken.

Die Planung im Kleinen

Steht die grobe Planung, so kann man sich wichtigen Details zuwenden. Dabei gilt es gegebenenfalls auszumessen, wie viel Platz in der K√ľche zur Verf√ľgung steht. Gro√üe R√§ume und Wohnk√ľchen bieten zahlreiche Gestaltungsm√∂glichkeiten. Kochinseln in der Mitte des Raumes beispielsweise sind von allen Seiten zug√§nglich und machen das Kochen zum gemeinsamen Erlebnis f√ľr die ganze Familie. Doch auch kleinere R√§ume lassen sich optimal nutzen. Damit der weitere Planungsprozess mit dem K√ľchenprofi im K√ľchenstudio sp√§ter schneller und ergebnisorientierter verl√§uft, empfiehlt es sich, den f√ľr die K√ľche vorgesehenen Raum zun√§chst gr√ľndlich auszumessen. Dabei sollten auch T√ľren und Fenster, die Deckenh√∂he und Abst√§nde zwischen den W√§nden Ber√ľcksichtigung finden. Anschlie√üend k√∂nnen die Ma√üe in einer Skizze festgehalten werden. Wichtig ist, auch Anschl√ľsse f√ľr Wasser, Steckdosen und Wandfliesen dort einzutragen, damit die K√ľche sp√§ter perfekt angepasst werden kann.

Was passiert nach der Planungsphase?

Haben Sie eine Vorstellung von Ihrer Traumk√ľche und eine Skizze mit den genauen Ma√üen erstellt, f√ľhrt der n√§chste Weg zu einem K√ľchenstudio oder zu einem M√∂belfachmarkt, wo ihnen einen K√ľchenfachmann bei der weiteren Planung ihrer Einbauk√ľche zur Seite steht. Mit Hilfe eines professionellen Planungsprogramms wird die K√ľche am PC zusammengestellt und Elektroger√§te werden eingef√ľgt. Nachdem ein Profi noch einmal die K√ľche vermessen hat, wird diese nach sechs bis acht Wochen geliefert.

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Umfrage: Die meisten Hausbesitzer verzichten auf Modernisierung der Heizung

25. März 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Matthias Groote

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Inzwischen wei√ü wohl jeder, dass eine Modernisierung der Heizungsanlagen und eine Sanierung der Hausd√§mmung bares Geld sparen k√∂nnen. Jedoch verzichten die meisten Hausbesitzer darauf, wie eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinsituts TNS Emnid im Auftrag des Forums f√ľr Energieeffizienz in der Geb√§udetechnik herausfand.

Befragt wurden daf√ľr 1.052 Hausbesitzer. Von ihnen sagten nur 19%, dass sie innerhalb der letzten zwei Jahre ihre Heizungsanlage komplett oder teilweise erneuert h√§tten. 90% wissen von dem Sparpotential verzichten aber trotzdem darauf. 86% von diesen gaben an, dass sie es momentan noch nicht f√ľr notwendig hielten, da ihre aktuelle Heizung noch gut funktioniere.

47% sagten zudem, dass die F√∂rdermittel f√ľr eine Sanierung zu gering seien und sie sich auch nicht ausreichend √ľber dieses Thema informiert f√ľhlten. Zus√§tzlich w√ľrden sie ja auch nicht konstant vergeben.

H√§tten sich jedoch zwei Drittel zu einer Modernisierung entschieden, seien sie auch bereit mehr daf√ľr auszugeben, wenn langfristig Kosten und Energie gespart werden k√∂nnten. Dabei w√ľrden sich die meisten f√ľr eine zus√§tzliche Solaranlage auf dem Dach entscheiden. Nur 29% w√ľrden einfach die g√ľnstigste Variante w√§hlen, die sich schnell finanziell lohne.