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Artikel Tagged ‘Sparen’

Architekten: Honorar nach festen SĂ€tzen

13. Januar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ thost

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Wer ein Haus bauen möchte, steht ĂŒber kurz oder lang vor der Frage nach dem Architekten. Dabei sollte man wissen, dass diese nach festen HonorarsĂ€tzen arbeiten, die in der Honorarordnung fĂŒr Architekten und Ingenierue (HOAI) festgelegt sind. Ist man genug informiert, kann man die Kosten normalerweise gut im Blick behalten. Darauf weist aktuell die Arbeitsgemeinschaft fĂŒr Bau- und Immobilienrecht im Deutschen Anwaltsverein hin.

Die in der HOAI festgesetzten Honorare seien fĂŒr Architekten verbindlich. Diese errechnen sich aus einer speziellen Tabelle, die sich unter anderem nach Aufwand und KomplexitĂ€t des Bauprojekts richtet. GrundsĂ€tzlich geht man davon aus, dass das Gesamthonorar eines Architekten gut zehn Prozent der Gesamtkosten fĂŒr den Bau ausmacht.

Zudem weisen die Experten darauf hin, dass auslĂ€ndische Architekten oft billigere Angebote als die der deutschen Kollegen machen. NatĂŒrlich kann man sich auch fĂŒr solch ein Angebot entscheiden, jedoch mĂŒssen Bauherren dabei bedenken, dass im Streitfall sie schwieriger zu belangen sind als deutsche Architekten. Der Rechtsstreit findet dann nĂ€mlich am Sitz des beauftragten Architekten, also im Ausland, statt, was in der Regel wiederum mit hohen Kosten verbunden ist.

Mosaike in KĂŒche und Bad wieder im Kommen

2. Dezember 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Bharath Kishore

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Bereits die alten Römer setzten in ihren HĂ€usern auf Mosaike als Zierde. Bei uns sind die oft filigranen Fliesen-Muster mit dem oft mediterranen Flair aktuell wieder groß im Kommen. So entscheiden sich viele damit vor allem in der KĂŒche oder im Bad Akzente zu setzen.

Wer sich hier viel Arbeit ersparen will, der findet inzwischen im Baumarkt Mosaikfliesen, bei denen Ornamente oder Muster vorgelegt sind. Die kleinen Fliesen werden auf Netz oder Papier bereits zusammengehalten und lassen sich praktisch wie große Kacheln verlegen. Sie lassen sich zudem leicht zuschneiden.

NatĂŒrlich kann man Mosaike auch selbst gestalten und kleben, nur das erfordert je nach GrĂ¶ĂŸe der verwendeten StĂŒcke ein wenig mehr Geduld und Zeit. GrundsĂ€tzlich sollte man sich fĂŒr einen Fliesenkleber entscheiden, der erst nach gut 30 Minuten trocknet, damit man noch genĂŒgend Zeit hat Nachbesserungen durchzufĂŒhren. Vor dem Befestigen legt man das Muster am besten schon einmal aus um zu sehen wie es wirkt. Zwischen den einzelnen Teilen sollte kein zu großer Abstand sein.

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Hausbau: Preisnachlass aushandeln

19. August 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Torsten Mangner

cc by flickr/ Torsten Mangner

Dass ein Hausbau schnell ins Geld gehen kann, muss an dieser Stelle wohl nicht noch einmal extra erwÀhnt werden. Die Arbeitsgemeinschaft Bau- und Immobilienrecht des Deutschen Anwaltsvereins weist in diesem Zusammenhang aktuell darauf hin, dass Bauherren sich ruhig trauen sollten PreisnachlÀsse mit den Baufirmen auszuhandeln.

Dies sei nichts Ungewöhnliches. Skonto bis zu fĂŒnf Prozent sei in der Baubranche keine Seltenheit. Wichtig ist dabei vor allem, dass man den Preisnachlass im Vorfeld vereinbart, genau regelt und dies schriftlich festhĂ€lt. Es mĂŒsse genau erkennbar sein, auf welche Leistungen ein Nachlass gewĂ€hrt wird und wie hoch dieser ist. Auch die entsprechenden Fristen sollten angegeben werden, die in Sachen Skonto meist mit Eingang der ersten Rechnung beginnen.

Sind nicht alle Details vorher geklĂ€rt könnten Skontovereinbarungen unter UmstĂ€nden fĂŒr ungĂŒltig erklĂ€rt werden. Dann mĂŒsse der Auftraggeber die komplette Summe ohne AbzĂŒge ĂŒberweisen. Vor allem bei großen Bauprojekten sind Preisnachlasse wichtig, denn die Ersparnis summiert sich dabei schnell.

GebÀudesanierung bald von der Steuer absetzen?

15. April 2011 Keine Kommentare
cc by geograph/ Philip Halling

cc by geograph/ Philip Halling

Aktuell wird ja viel geworben fĂŒr Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen am eigenen Haus. Dies wird fĂŒr viele erst durch eine annehmbare Förderung attraktiv. Im Juni möchte die Bundesregierung ihr ĂŒberarbeitetes Energiekonzept beschließen. Teil davon soll, wenn es nach dem Willen von Bundesumweltminister Norbert Röttgen geht, auch die Möglichkeit sein, dass Hausbesitzer ihre Sanierungskosten in Zukunft von der Steuer absetzen können.

Laut Röttgen sei ein Steuernachlass fĂŒr die Hausbesitzer die beste Motivation, denn die Erfahrungen hĂ€tten gezeigt, dass diese Absetzbarkeit sich positiv auf den ökologischen Umbau der HĂ€user auswirke.

Gleichzeitig will sich Röttgen fĂŒr den Ausbau von Fördermitteln fĂŒr zinsgĂŒnstige Sanierungskredite der staatlichen Förderbank KfW einsetzen. Durch die GebĂ€udesanierung will man den Energieverbrauch in Deutschland senken, da laut den aktuellen Zahlen des Ministeriums im GebĂ€udebereich 40% der Treibhausemissionen hierzulande anfallen.

Vorsicht bei Festpreisangeboten beim Hausbau

18. MĂ€rz 2011 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ E.peiffer

cc by wikimedia/ E.peiffer

Immer hĂ€ufiger kommt es vor, dass Baufirmen fĂŒr den Bau eines Einfamilienhauses Festpreisangebote machen. Doch bei diesen standardisierten Angeboten ist laut dem Verband Privater Bauherren in Berlin besondere Vorsicht geboten.

Die Gefahr liegt hier in versteckten Extrakosten. Viele Punkte seien nĂ€mlich in den VertrĂ€gen nicht enthalten. So mĂŒsse man beispielsweise fĂŒr den Anschluss an die Kanalisation extra bezahlen. Gerne wĂŒrde zudem der Aushub des Kellers nicht mitberĂŒcksichtigt. Die Lagerung und die Entsorgung der Erde könne ganz schön ins Geld gehen. Ähnlich sehe es auch aus, wenn der Keller aufgrund des Baugrunds besser abgedichtet werden muss.

Im Durchschnitt mĂŒssten angehende Bauherren mit zusĂ€tzlichen Kosten von 20.000 Euro rechnen. In der RealitĂ€t werden solche HĂ€user also fast immer teurer als im Standardvertrag. Daher sollte man solche VertrĂ€ge vor der Unterzeichnung am besten von einem SachverstĂ€ndigen prĂŒfen lassen, denn die entsprechenden Passagen seien meist fĂŒr einen Laien nicht unbedingt ersichtlich, da sie gerne ĂŒber den Vertrag verteilt wĂŒrden.