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Einen Wasserschaden beseitigen

3. August 2013 Keine Kommentare

cc by wikimedia / Nino Barbieri

Ein Wasserrohrbruch oder eine defekte Wasserleitung sind die Hauptverursacher eines Wasserschadens. Das Mauerwerk wird durch den Wasserschaden feucht und kann so zur Schimmelpilzbildung anregen. Das bewirkt Gefahren für die Gesundheit. Neben der Gesundheitsgefährdung ist die Zerstörung der Bausubstanz eine weitere starke Gefährdung.

Erstes Handeln bei Wasserschaden

Wurde der Wasserschaden entdeckt, ist es wichtig die Ursache durch geeignete Maßnahmen zu finden. Mit den richtigen Messtechniken kann eine Leckortung durchgeführt werden. Andere Methoden bestehen in der Öffnung der Wand und der Untersuchung der Leitungen oder der Eruierung möglicher Eintrittsorte in der Decke oder der Wand.
Ist der Schaden bei den Wasserleitungen zu verorten, ist es wichtig das Hauptwasserventil zu schließen. Auch die elektrischen Vorgänge sollten geschlossen werden. Dann muss das Wasser abgepumpt werden. Restwasser sollte entfernt werden und die feuchte Einrichtung ausgelagert werden. Warme Luft sollte zugeführt werden. Sie bringt schon etwas Trocknung zustande.

Methoden der Trocknung

Einen Wasserschaden trocknen heißt, auch die Individualität jeden Wasserschadens in die Planung mit einzubeziehen. Die Andersartigkeit jeden Wasserschadens bringt es mit sich, dass die Trocknung den Umständen entsprechend vorgenommen werden muss. Das heißt auch, dass hier nur allgemeine Maßnahmen vorgestellt werden können. Der Besitzer sollte je nach Wasserschaden, die hier vorgestellten Methoden als Grundlage nehmen und die Trocknungsmethoden kombinieren. Die Hinzuziehung eines Spezialisten wie www.wasserschaden-kuntz.de übergibt den Trocknungsvorgang in die Hände eines Profis.
Bei der Raumtrocknung wird überschüssige Feuchtigkeit aus dem Raum entfernt. Die Raumtrocknung funktioniert dann ausgezeichnet, wenn keine Dämmung unter dem Estrich existiert oder Hohlräume und Hohlwände. Getrocknet wird mit Kondenstrocknern oder Adsorbtionstrocknern.
Die Wandtrocknung wird an einer feuchten Wand vorgenommen. Nicht der ganze Raum ist betroffen. Ist eine Wand irreparabel geschädigt, muss sie entfernt und neu errichtet werden. Bei massiven Wänden werden Heizelemente zur Bestrahlung und Kondenstrockner eingesetzt. Bei anderen Wänden Kondenstrockner oder Asorbtionstrockner. Massive Geschossdecken werden mit Adsorbtionstrockner und Kondenstrockner getrocknet. Eine Decke aus Gips oder einem ähnlichen Material wird auch mit Adsorbtionstrockner oder Kondenstrockner entfeuchtet. Die Dämmung unter dem Bodenestrich wird mit Verdichtern im Kondens oder Adsorbtionsverfahren erledigt.

Wasserleitungen nur vom Fachmann

6. Mai 2011 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Matthew Bowden

cc by wikimedia/ Matthew Bowden

Arbeiten an Trinkwasserleitungen sehen aus der Sicht von Heimwerkern meist gar nicht so schwer aus, doch wer mit einer gewissen Unkenntnis an die Sache geht, riskiert im schlimmsten Fall die Gesundheit. Daher sollten an die Trinkwasserleitungen vor allem bei neuen Einbauten am besten nur Fachmänner ran.

Darauf weist aktuell das Bundesumweltamt in seiner Broschüre „Rund um das Trinkwasser“ hin. Bei einem anerkannten Betrieb könne man sich sicher sein, dass die richtigen Materialien verwendet werden, denn diese sind extrem wichtig. Nur durch sie kann man eine spätere gesundheitsschädliche Verkeimung der Leitungen vermeiden.

Wurden die Arbeiten jedoch mangelhaft ausgeführt oder man hat eben auf die falschen Materialien gesetzt, können sich Krankheitserreger wie die sogenannten Pseudomonaden oder Legionellen stark vermehren. Pseudomonaden führen zu Wundinfektion und Legionellen können schwere Lungenentzündungen auslösen.

Die Leitungen und Armaturen sollten daher PrĂĽfzeichen von anerkannten Zertifizierern wie beispielsweise dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches tragen. Die Firma, die man beauftragt, sollte zudem im Installateursverzeichnis des regionalen Wasserversorgers gelistet sein.